Das Prosanova ist over. Finito. Vorbei. Zumindest für diese Saison. Draußen folgen thermometersprengende Hitzetage nassen Regenschauern. Moritz & Magnus von der Redaktion haben sich in das fensterlose (aber dafür umso besser klimatisierte) Litradio-Studio begeben, um in Podcast-Manier über Gott und das Geld zu reden. Gedanklich kehren sie zum Bischofskamp zurück. Was haben die beiden Scherzbolde über Pegelwerte gelernt, über höchst motivierte Fahrradfahrerinnen, über (nicht) vorhandene Barrierefreiheit und dem ganzen Kladdereadatsch, der sich in vier intensiven Festivaltagen ansammelt?

Feminismus und Diversity

In der Maxi-Version des Dreidreissig-Podcasts wird sich selbst nochmal auf die Finger und auf die Nasenspitzen geschaut. Wie haben sich Aspekte von Feminismus, Diversity und Digitalisierung im Festival gezeigt? Bei der Frage nach digitalen Neuerungen schließt sich auch die schmerzhafte Nachfrage an: Wo waren die (im Vorfeld von uns selbst phantasierten) Audio- und Videolivestreams von Litradio? Alle auf dem Festival Anwesenden wissen die Antwort: absent. Wie wurde diese Internethaverie kompensiert?

Morgenroutine und Teamspirit

Für die Festivalzeit mussten Grundbedürfnisse eingeschränkt werden. Schlaf wurde zur Mangelware, Motivationssprüche aus dem Internet zum täglich Brot. Die Köpfe vor und neben dem Golden Litroom hielten zusammen, kochten Kaffee; egal in welcher Lebenslage. Teamspiritus zeigte sich vor allem am Morgen. Vor der Morgenmoderation des Frühstücksfernsehens wurde sich versammelt.

Fazits zum Prosanova und Litradio (der Golden Litroom sei nochmals erwähnt!) gibt es haufenweise. Wir fassen es so zusammen: Liebe. Wer es nicht glaubt, der soll diesen Podcast hören.

 

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