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Klaus Merz, Lyriker, Erzähler, Essayist, ist ein Meister der poetischen Verknappung. Seine Lyrik lebt von einer präzisen Einfachheit. Für seine erzählerischen Texte schreibt ihm die Kritik zudem »schwebende Leichtigkeit« zu. Seine Prosa – wie z. B. die Novelle »Der Argentinier« (2009) – bringt es in der Schweiz auf die Bestsellerliste. Sein jüngster Gedichtband »Aus dem Staub« (Haymon Verlag 2010) erschien zu seinem 65. Geburtstag. Aus kurzen, sparsam gesetzten Versen entwickelt er darin mit präziser Einfachheit ganze Lebensgeschichten und zeichnet mit bloßen Andeutungen Bilder voller Farben und Licht. Ob Klaus Merz über alltägliche Szenen schreibt oder in seine Erinnerungen eintaucht, ob er fremden Orten und Menschen begegnet oder vertrauten – stets gelingt es ihm, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Unter der Oberfläche seiner lakonischen Poesie blitzen Witz und feine Ironie auf, hinter dem ruhigen Vordergrund seiner Gedichte verbergen sich Momente voller Überraschung und Verstörung. Von diesen neuen Texten her soll im Gespräch mit Nico Bleutge und in der Lesung auch auf die Anfänge geblickt werden. Sein Verlag ehrt Merz mit einer Werkausgabe, deren erste Bände eben erschienen sind. Die frühe Lyrik steht unter dem Titel »Zwischen den Lammellen« (Haymon Verlag 2011).

Klaus Merz (*1945 Aargau) arbeitete zunächst als Lehrer. 1967 debütierte er mit dem Gedichtband »Mit gesammelter Blindheit« (Tschudy Verlag, St. Gallen) Seither sind über zwanzig weitere Publikationen mit Gedichten, Erzählungen, kurzen Romanen und Essays, vor allem zu Bildender Kunst, erschienen; daneben hat er auch Hörspiele, TV-Drehbücher, Theaterarbeiten und Kinderbücher verfasst.

In Lesung und Gespräch: Klaus Merz (Autor, Schweiz), Moderation: Nico Bleutge (Autor und Literaturkritiker, Berlin).

Das Werk von Klaus Merz erscheint im Haymon Verlag. Die Sendung der gelesenen Gedichte erfolgt mit seiner freundlichen Genehmigung. Gelesen wird aus den Bänden “Garn” (2000), “Löwen Löwen” (2004), “Die Lamellen stehen offen” (2011) und “Aus dem Staub” (2011).

                                                                               

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