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Am 7.3. 2012 liest Ursula Fricker aus ihrem neuen Roman «Außer sich» (Rotpunktverlag 2012) im Literaturhaus Zürich. Roman Bucheli führt mit der Autorin das Gespräch.

Über das menschliche Vermögen einen Anfang zu machen, ist an vielen prominenten Stellen nachgedacht worden. Ursula Fricker führt dieses Sinnieren dem Leser nun pragmatisch, höchst subtil vor Augen: Ihr Roman hat –  genau betrachtet – gleich zwei Anfänge.

Einem Vorspann gleich skizziert sie im Modus der Unmöglichkeitsform eine scheinbar alltägliche Lebenssituation zwischen den beiden Hauptpersonen Katja und Sebastian. Der Dreh mit dem Irrealis meint hier einen Schattenwurf, der auf ein einschneidendes Ereignis in die Vergangenheit weist. 
Ein Schicksalsschlag nämlich verändert das Leben von Katja und Sebastian radikal. Er glättet alle bisherigen Anforderungen ans Leben, plättet Wünsche. Ein Schicksalsschlag, der ihr Leben in neue Formen bringt und sie auf andere Bahnen zwingt. Es ist die Geschichte einer starken Liebe, ein Buch über Bilder einer Erinnerung und über Zukunftswünsche.

Ursula Fricker, 1965 in Schaffhausen geboren, lebt als freie Autorin in der Nähe von Berlin. Ihr vielbeachtetes Debüt «Fliehende Wasser» wurde 2004 mit dem Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung und mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet.

 

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