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Die letzten Tage

Weil mein Akku immer wieder kaputt geht verbringe ich den Morgen Zuhause und arbeite da an meinen Texten also auch am Blog und natürlich noch an anderen weil es ist ja nicht nur ein Artikel den man hier schreiben muss nein sind ja mehrere aber zum Team-Treffen um neun muss jeder kommen also gehe ich da auch hin so wie ich bin komplett übermüdet und im Arsch aber ist ja auch nett hab dafür ja gestern noch einiges gesehen und auch gemacht wie zum Beispiel ne Schicht als Springer bei der ich dann nicht wirklich irgendwo eingesetzt wurde und dann nochmal eine bei der ich wieder im Regen stehen durfte diesmal vor dem ALDI und dann gucken musste dass nur Leute mit einem Ticket zu sth that runs gehen was ich dann auch getan habe und gezählt habe ich die auch weil mir das gesagt wurde und es waren ja auch einige Leute da auch an einer Stelle so 91 was ich schon viel finde aber vielleicht bin ich mit dem Gedanken auch alleine aber ist ja auch egal weil das war gestern und heute Morgen bin ich kaputt und sitze da auf dem Festival viel zu im Arsch und dann gehe ich erstmal nach Hause um etwas zu arbeiten weil ja diese Sache mit dem Laptop da ist und dessen Akku.

Und dann komme ich zurück zum Gelände und versuche meinen Artikel hochgeladen zu kriegen was sich wieder als sehr schwierig herausstellt weil Journalismus anscheinend eine sehr komplizierte Sache ist vor allem für die Redaktion aber schön finde ich es dann in der Hermannstraße da ist nämlich your exhibition und da muss ich dann auch eine Stunde sein zum Aufpassen und auch weil ich darüber ja für Litradio schreiben soll weshalb ich das dann auch ganz gut finde und es ist schön weil zuerst komme ich da rein und es ist niemand da und ich denke mir was soll das hier denn sein da kommt diese Stimme und da ist diese Musik und dieser Text auf dem Boden aber so ist das alles gar nicht denn wenn man nur lang genug zuhört erkennt man das Muster so etwas gibt es nämlich diese schöne Art wie der Text nicht nur irgendwie sehr schön wirkt weil er dich irgendwie wirklich abholt mit in deinen Kopf auf eine ganz schöne Ausstellung und genau deshalb finde ich es dann auch schön hier zu sein für eine Stunde weil es ist eine gute Stunde ist und ich finde Rike Scheffler hat das wirklich mehr als gut gemacht und nicht so phony wie es sonst ganz oft ist wenn ich mir Sound-Sachen anhöre gerade in Hildesheim weil die oft mit ganz komischen Elementen spielen und man die auch gar nicht verstehen soll aber hier ist das nicht so sondern schön und gut und auch wunderbar um Zeit zu verbringen und die Augen zu zu machen und sich einfach mal ganz auf sowas zu konzentrieren und das mache ich dann auch und genieße es und die Leute die rein kommen weise ich daraufhin den Text nicht mit Füßen zu treten aber sie gehen dann auch meistens nach sehr kurzer Zeit schon was ich schade finde.

Die nächste Zeit verbringe ich dann mit meiner Familie weil die auch da sind obwohl ich gar nicht genau weiß warum weil ich mache ja nur Berichterstattung und eigentlich kennen die auch niemanden von den Leuten die hier sind aber es ist ganz schick und sie scheinen es zu mögen also meine Mutter und meine Schwester und ne Freundin von meiner Schwester und die schauen sich dann die Maschine an mit Sirka und Tilman und Florian und Lasse weil Lasse das ja alles so entwickelt hat und das finden die auch gut weil ist ja auch schön und ich bin da ja nicht dabei weil ich ja arbeiten muss und seh eigentlich gar nichts aber sie sagen das wäre gut und interessant aber auch etwas wenig also so als hätten die mehr erwartet was ich aber auch nicht weiß und dann schauen sie sich Johanna Maxl an und das finden die dann sehr gut und meine Mutter meint sie würde da auch Bücher kaufen wenn es welche gäbe aber die gibt es glaube ich nicht was dann anscheinend auch okay ist aber auch irgendwie etwas schade was ich ja auch verstehen kann und dann stehen wir draußen und ich rauche und wir trinken alle etwas also ich und mein Mitbewohner der für St. Jakobi arbeitet gerade so als Praktikum und noch zwei Freunde und eine die bei einer Freundin lebt gerade aber genau so heißt wie die andere und das ist sehr verwirrend aber die ist sehr nett und obwohl wir sagen wir sehen uns später wieder passiert das nicht was ich eigentlich sehr schade finde aber nicht ändern kann und dann bringe ich meine Mutter ins Hotel und meine Schwester und ihre Freundin in meine WG und dann ziehe ich mich um weil bald ist ja die Party.

Die Party

Und ich beeile mich dann auch zur Party zu kommen weil Luca gemeint hat es kämen nur 400 Leute rein und man weiß ja nie wie viele Leute da dann wirklich hin kommen aber ich komme an und davor ist niemand also vor dem ALDI und drinnen gar nicht so viel los und auf der Tanzfläche tatsächlich auch nicht aber dann gehe ich raus hinter den ALDI da in den Garten der Eisenhalle und es ist etwas viel denn da sind wirklich viele Leute also wirklich unglaublich viele und mit sowas hätte ich nicht gerechnet also setze ich mich zu Freunden und rede mit denen weil das irgendwie entspannter ist und ich auch erstmal auf die Menge an Menschen hier klar kommen muss was schwierig ist weil ich auch irgendwie niemanden so wirklich kenne und hier Leute von überall rum laufen die mir nix sagen so vom Erkennen her und die anscheinend extra wegen dem Prosanova angereist sind was okay ist weil mir gesagt wurde heute wäre wohl generell am meisten los und dann gehe ich auch wieder rein und hole mir noch ein Bier weil es schon sehr kalt ist und da treffe ich dann Florian und er sieht etwas unglücklich aus also lade ich ihn auf einen Wodka ein und dann geht er auch schon wieder tanzen und ich hole mir noch ein Bier und schaue mich um und da sitzen dann Mareike und Anja und Luca und Luca meint dass Anja tanzen will aber Mareike lieber mit Leuten reden und es deshalb gerade kompliziert ist und er muss noch zwei Schichten machen und das tut mir leid weil er heute Mittag so müde war und ganz rote Augen hatte und seine letzte Schicht ist eine Bar-Schicht und ich mag diese Art von Schichten also sage ich ihm das ich die übernehmen werde weil mir das sonst leid tut und weil ich finde das Luca auch mal etwas Party machen soll weil er jetzt die ganze Zeit nur gearbeitet hat und das tut mir auch leid weil er dann ja gar nichts vom Festival hat.

Die Bar-Schicht geht von 3 oder so bis 7 oder so und ist das beste was ich hätte machen können weil es mir zum einen Spaß macht und zum anderen einfach super viel Spaß macht wie ich da so stehe und den Leuten ihre Getränke gebe ist toll und ich lerne dann auch ganz schnell irgendwelche neuen Leute kenne und gerade von denen die sehr lange und fast bis zum Schluss bleiben da sind einige dabei und wen ich ganz nett finde sind Paul und Clara die kommen zwar nie gleichzeitig aber kennen sich glaube ich und wollen beide immer Gin Tonic und dann mache ich ihnen immer etwas mehr Gin rein und darüber freuen sie sich auch außer einmal als ich Paul und Florian zu viel Gin rein mache da ist er dann nicht so zufrieden also beide sind es nicht und das kann ich auch verstehen und mit mir hinter der Bar stehen einige andere Leute zum Beispiel Leonie und Karina und Charlotte und Helene und Fabian und Rachel die alle ganz lieb und nett sind und auch ganz viel machen aber trotzdem gut drauf sind und nie irgendwie böse oder wütend und das finde ich wiederum wichtig weil es ja sonst keinen Sinn ergibt zusammen zu arbeiten also wenn es keinen Spaß macht aber dann ist meine Schicht auch vorbei weil die Bar zu macht und ich denke mir dass ich dann auch noch kurz tanzen gehen kann und das tue ich auch und dann ist da Abi und er will noch irgendwo After Hour machen und fragt dann Paul und Marie und die sind auch nett und wir gehen dann raus und Shida fragt ob jemand weiß wie so ein ganz bestimmter Song heißt und ich weiß es nicht und dann diskutieren wir darüber wann genau die Blood Hound Gang so am Start war und sie hat recht und ich täusche mich und irgendwie habe ich in der Zeit Rachel aus den Augen verloren die eigentlich tanzen wollte und dann sitze ich an einem Tisch mit neun Leuten von denen ich niemanden so wirklich kenne aber anscheinend haben die fast alle in Hildesheim studiert und manche sind sogar ganz erfolgreich was ich schön finde und nett finde ich die auch und das ist ja die Hauptsache und wir reden über den Iran und über Politik und darüber ob die Welt immer schlimmer wird und alles einfach an sich immer schlechter und dann gehen wir uns Kaffee holen und da treffe ich Till und weil die anderen alle in ihre Betten gehen wollen gehe ich mit Till zum Gelände zurück und zum Morgentreffen des Teams und zu einer Sound-Installation und dann kurz nach Hause weil ich kaputt bin.

Der letzte Abend

Und dann ist auch schon Abend und wir haben unser letztes Team-Treffen und Guido bedankt sich nochmal bei allen für alles und ich finde es sehr süß von ihm und mag die Atmosphäre weil es dunkel wird und man merkt wie sehr alle all das hier vermissen werden denn es war ein schönes Festival und für einige von uns ein bisschen ein Zuhause weil man wahrscheinlich die eigene Wohnung seltener gesehen hat als den goldenen Bauwagen und dann ist noch ein Konzert und das ist dann auch vorbei und das Licht ist ganz orange und wirkt sehr melancholisch und Moritz erzählt dass er es schön findet noch einmal so einen Abend zu haben und mit diesem Festival seine Zeit in Hildesheim abschließen zu können und ich stimme ihm zu weil es mich auch etwas traurig macht dass jetzt alles vorbei ist und das echte Leben wieder beginnt aber was sollten wir auch sonst tun außer wieder zurück an die Uni zu gehen also trinken wir noch ein Bier stoßen an rauchen noch eine Zigarette laufen noch einmal durch die Eisenhalle und gehen dann nach Hause und dann schlafe ich weil es schön war aber eben anstrengend und es hat sich sowas von gelohnt.

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