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Der Autor Jan Wagner hat gesagt, das Gedicht macht das Beste aus den Widersprüchlichkeiten unserer Welt und unserer Existenz, indem es diese nicht leugnet (wie viele Bücher sonst), sondern sie im Gegenteil spielerisch aufgreift als eine Feier der Möglichkeiten und der Unmöglichkeiten und sich also aller Schwere entledigt oder sie doch wenigstens tragbar macht. Das Gedicht sei die größte Freiheit auf engstem Raum. So sei und so ist es.

Arne Rautenberg

© Birgit Rautenberg [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Und dies zu beweisen treten mit Nico Bleutge, Arne Rautenberg und Lars Reyer drei herausragende Autoren unserer Gegenwart an. Von ihnen sind neue Bände erschienen, in der Reihenfolge „verdecktes gelände“ (C.H. Beck), „mundfauler staub“ (lyrikpapyri bei Horlemann) und „Magische Maschinen“ (Schöffling & Co.). Drei sehr unterschiedliche, sehr komische bis sehr konzentrierte Stimmen. Im Gespräch mit einem der profundesten Gedichtkenner unserer Zeit, Michael Braun, hören wir von diesem poetischen Dreimaldrei das Beste von allem, was widersprüchlich bleibt.

      

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