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Eines Morgens, in einer ihm „selber nicht ganz klaren Anwandlung“, fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort den Briefkasten von Wladimir Putin, der in den achtziger Jahren hier lebte, noch einmal in Augenschein zu nehmen. Doch der Briefkasten ist nicht mehr aufzufinden. Was Marcel Beyer aber auf seiner Spurensuche wahrnimmt und notiert, entwickelt sich unter der Hand zu einem Kurzporträt Putins, das erhellender ist als jede dickleibige politische Biografie. „Putins Briefkasten“ ist eine Sammlung von Marcel Beyers unveröffentlichten Erzählungen und Denkbildern: ein Buch über Wahrnehmung, über die Sprache, das Hören und das Schreiben.

Marcel Beyer, der seit vielen Jahren in Dresden lebt, wird vorgestellt von dem Komponisten, Musiker und Autor Manos Tsangaris, der seit kurzem auch in Dresden lebt und lehrt. Beide sind Mitglieder der Akademie der Künste und sprechen auch über ihren jeweiligen Blick auf die Stadt.

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