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Nach 14 vergeblichen Versuchen durfte Liao Yiwu, einer der bekanntesten Autoren Chinas, im September 2010 das Land verlassen und kam auf Einladung des Internationalen Literaturfestivals und des Projekts LiteraturRaum nach Berlin. Im Anschluss an einen Auftritt in Paris war er auch in Stuttgart zu Gast sein. 1989 publizierte Liao Yiwu das Gedicht “Massaker”, in dem er das Blutbad auf dem Platz des Himmlischen Friedens anprangerte. Hierfür wurde er vier Jahre inhaftiert und schwer misshandelt. 2009 erschien in deutscher Übersetzung sein weltweit mit Begeisterung aufgenommenes Buch “Fräulein Hallo und der Bauernkaiser — Chinas Gesellschaft von unten”, das in China verboten ist. Über dreihundert Interviews liegen dem Buch zugrunde: Eine Prostituierte, ein buddhistischer Mönch und ein Klomann, eine Falun-Gong-Anhängerin, ein ehemaliger Rotgardist und ein Feng-Shui-Meister – sie und viele andere hat Liao Yiwu mit Respekt, Einfühlungsvermögen und Humor nach ihrem Leben und ihren Hoffnungen befragt.

In Zusammenarbeit mit LiteraturRaum und dem Internationalen Literaturfestival Berlin

Lesung und Gespräch

Moderation: Ulrich Schreiber
Übersetzung: Jing Moell
Deutsche Lesung: Gerd Ritter

Schnitt: Sina Mayer

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