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Im Rahmen der Forschungswerkstatt Schweizer Lyrik las der Schriftsteller und ehemalige Feuilletonchef der Basler Zeitung Urs Allemann aus seinem neusten Buch in sepps welt. gedichte und ähnliche dinge (erschienen bei Klever 2013) und sprach in der anschliessenden Diskussion über die Verfahren, die er bei der Produktion seiner Gedichte anwendet, über das Verhältnis der Originalgedichte von so bekannten Autoren wie Goethe, Heine oder Trakl zu den Allemannschen Neufassungen, über die Komposition der Gedichtsammlung in sepps welt. gedichte und ähnliche dinge sowie über vieles Andere, was sich in und zwischen Texten abspielt. Die Lesung Urs Allemanns, die mit Fug und Recht als Performance bezeichnet werden darf, macht die klangliche Dimension von Allemanns experimenteller Lyrik aufs Schönste erfahrbar. Wer sich intensiver mit Allemanns „Übersetzungen“ und Neukompositionen beschäftigen möchte und den Schritt von einem anfänglichen Nicht-Verstehen zum Verstehen wagen möchte, dem sei der Griff zum Buch (inkl. Hilfestellung im Anhang) empfohlen – und das Rätselraten, Vergleichen und Interpretieren kann beginnen.

Das von Sandro Zanetti moderierte Gespräch fand am 16. Mai 2013 im Rahmen der Forschungswerkstatt Schweizer Lyrik am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Zürich statt.

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