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Wien, 1954. Die harten Nachkriegsjahre sind vorbei, Wiederaufbau und wirtschaftlicher Aufschwung prägen die Zeit. Doch nicht jeder findet Halt in einer Gesellschaft, die versucht, Krieg und Gewalt in die Vergangenheit abzuschieben. Lydia, Dragan und Heinrich gehören zu den Entwurzelten, die in einem Schuppen hausen und – jeder für sich – ein anderes Bild der Nachkriegsgesellschaft skizzieren.

Der Serbe Dragan kämpft um eine Art Normalität, die er nicht findet. Lydia verliert sich in der Hoffnung, ihr Verlobter würde eines Tages aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren. Heinrich, der „Watschenmann“, hat sich eine eigene Gedankenwelt zurechtgelegt. Mit ungeheurer Sprachwucht erzählt dieser Roman von der ambivalenten Beziehung dreier Menschen.

Karin Peschka „fällt aus dem Rahmen der jüngsten deutschen Literatur“. (Anton Thuswaldner, SN)

Karin Peschka, geb. 1967, besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien, arbeitete u.a. mit alkoholkranken Menschen und mit arbeitslosen Jugendlichen und im Bereich Onlineredaktion und Projekt-organisation. 2013 wurde ihr für den im Entstehen begriffenen Roman „Watschenmann“ (Otto Müller Verlag, 2014) der Wartholz Literaturpreis verliehen.

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