Twitter Google+
Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Die Leipziger Buchmesse 2014 ist nicht nur ein Sammelbecken für kuriose Bücher, wie solche ökologisches Katzen- und Hundefuttzer. Die Leipziger Buchmesse ist auch – fragwürdigerweise – eine Manga- und Comic-Convention. Und sie ist: Lyrik.

Am Buchmessen-Samstag luden die EDIT, KOOKbooks, luxbooks, Poetenladen und Schöffling & Co. zur Lyriknacht Teil der Bewegung. Im großen Saal der Hochschule für Grafik und Buchkunst knarzten die Holzpanelen vor lauter dichterischer Wucht. Litradio veröffentlicht hier alle Lesungen des Abends. Unsere Highlights: Elke Erb, Clemens J. Setz und Timothy Donnelly.

Charlotte Warsen
Charlotte Warsen

© Christoph Möller / Litradio

Charlotte Warsen wurde 1984 in Recklinghausen geboren und lebt in Berlin. Studium der Kunst, Philosophie und Amerikanistik an der Kunstakademie Düsseldorf (Klassen Markus Lüpertz und Tal R), in Köln und Finnland; Seit 2011 Promo­tions­projekt in der Philo­sophie zum Thema »Politik der Malerei«.

Veröffentlichungen u.a. in poet 8, Bella triste, Randnummer; Finalistin beim 19. Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin.

Ihr Debütband erscheint 2014 bei luxbooks.

Andreas Altmann

Andreas Altmann

© Christoph Möller / Litradio

Andreas Altmann, geboren 1963 in Hainichen (Sachsen), absolvierte ein sozial­pädago­gisches Studium und lebt heute in Berlin.

Er veröffent­lichte sechs Gedicht­bände und erhielt unter anderem den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis, den Christine-Lavant-Lyrikpreis, den Erwin-Stritt­matter-Preis, die Ehren­gabe der Schiller­stiftung (Dr.-Manfred-Jahrmarkt-Ehrengabe 2011) sowie den Literaturpreis 2012 des Sächsischen Kunstministeriums.


Elke Erb

Elke Erb

© Christoph Möller / Litradio

Elke Erb wurde 1938 in Scherbach / Voreifel geboren, 1949 Umzug nach Halle / DDR, ab 1966 freischaffende Autorin in Berlin. Kurzprosa, Lyrik, prozessuale Texte („Winkel­züge oder Nicht vermutete, auf­schlußreiche Verhält­nisse“, 1991).

Zahlreiche Über­setzungen und Nach­dichtungen, vor allem aus dem Russi­schen, und Heraus­gaben. Zuletzt er­schienen „die crux“ (Prosa, 2003) und „Gänse­sommer“ (Gedichte u. Kurzprosa, 2005). Sowie „Sonanz“ – Gedichte (Urs Engeler Editor 2008) und „Meins“ – Gedichte (roughbooks 2010)

Auszeichnungen u.a. Peter-Huchel-Preis 1988 (für Kasta­nien­allee. Texte und Kommentare, 1987), Heinrich-Mann-Preis (zus. mit Adolf Endler) 1990, Erich-Fried-Preis 1995, Ida-Dehmel-Preis 1995, Norbert-C.-Kaser-Preis 1998, F.-C.-Weiskopf-Preis der Akademie der Künste Berlin 1999, Hans-Erich-Nossack-Preis 2007 für ihr Gesamt­werk.

Farhad Showghi

Farhad Showghi

© Christoph Möller / Litradio

Farhad Showghi wurde am 4. Juni 1961 in Prag geboren. Er verbrachte seine Jugend in der Tschechoslowakei, in Deutschland und schließlich im Iran. 1978 kehrte er von dort nach Deutschland zurück, um Medizin zu studieren. Er lebt heute als Lyriker, Übersetzer und Arzt in Hamburg.

Sarah Rehm

Sarah Rehm

© Christoph Möller / Litradio

Sarah Rehm, Dichterin, Schriftstellerin und Kultur­journalis­tin, geboren 1982 in Dachau.

Tätigkeiten als Regieassistentin, Kulturvermittlerin & Lektorin. Zahlreiche Recherchereisen in (Südost-)Europa und außerhalb. 2010 Diplom im Kreativen Schreiben & Kulturjournalismus und Gründung der Schreibwerkstätten „Starke Federn“.

2013 Ausbildung zur Schreibtherapeutin. 2000 Stipendiatin der Arno-Schmidt-Stiftung. Stipendiatin des 15. Klagenfurter Literaturkurses. 2011 Stipendiatin der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen in Prag.

Veröfffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Auszug aus Romanprojekt „Splitter in Gedanken“ in EDIT Nr. 50. Gedichte in OSTRAGEHEGE Nr. 68. Lebt in Dresden und anderswo.

Timothy Donnelly

Timothy Donnelly

© Christoph Möller / Litradio

Timothy Donnelly wurde 1969 geboren und lebt in New York. Er ist seit 1996 Poetry Editor der Boston Review, die er bis 2005 zusammen mit Mary Jo Bang herausgab. Zurzeit unterrichtet er als Assistant Professor Dichtung an der Columbia University’s School of the Arts.

Er veröffentlichte unter anderen Lyrik in Conduit, Denver Quarterly, Fence, The Paris Review, TriQuarterly, Verse und Volt.

Sein Debüt erschien 2003 unter dem Titel: »Twenty-seven Props for a Production of Eine Lebenszeit« (Grove Press 2003). Das Titelgedicht und weitere Gedichte, übersetzt von Jan Wagner, erschienen in der Anthologie Schwerkraft (Jung und Jung, 2007), die Ron Winkler herausgab.

2008 erschienen bei luxbooks ausgewählte Gedichte unter dem Titel: Die neue Sicht der Dinge. Die Übersetzung stammt von Barbara Thimm. Der Band enthält auch eine Reihe neuer GedichteScheff, die bislang in den USA nicht in Buchform erschienen sind.

Julia Trompeter & Xaver Römer
Julia Trompeter und Xaver Römer

© Christoph Möller / Litradio

Julia Trompeter, geboren 1980 in Siegburg. Magisterstudium in Köln. Zur Zeit Promotion und wissen­schaft­liche Mitarbeit an der Uni­versität Bochum im Bereich antiker Philosophie.

Schreibt Lyrik und Prosa. Seit zehn Jahren zahlreiche Lesungen zwischen Stuttgart und Berlin. u.a. bei Poet’s Corner 2010/11 und Dicht­raum-Denkraum 2011. Sprechprojekt mit Xaver Römer ( www.sprechduette.de ).

Mitglied der Performance-Gruppe Plastik­Works. Ver­öffentl­i­chungen in Antho­logien und Zeit­schrif­ten, u.a. Lauter Niemand, Poeten­laden, Belle­tristik, Dich­tungs­ring sowie beim SWR. Autorin beim Forum der 13, Finalistin des 18. Open Mike 2010.

2012 erhielt sie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium.

Xaver Römer studierte Musik in Rotterdam, lebt seit ’97 in Köln und verbrachte zuletzt viel Zeit in Berlin. Seit Mitte der 90er schreibt er: Zunächst Chansons, später Gedichte. Dann Erzählungen, Kinderhörspiele und Dinge zur Sprache selbst. Als Musiker interessieren ihn auch die klanglichen Merkmale von Sprache.


Friederike Scheffler

Friederike Scheffler

© Christoph Möller / Litradio

Friederike Scheffler wurde 1985 in Berlin geboren, studiert dort nach Reisen in Vietnam, Neuseeland und Australien Psychologie. Sie ist Mitglied der Lyrikgruppe G13, die sie 2009 mitgründete.

Teilnahme am Heiner-Müller-Autorenkolleg mit Ilija Trojanow (2007). Veröf­fent­lichun­gen im Rahmen des Open Poems Workshops der Lite­ratur­werk­statt Berlin unter der Leitung von Björn Kuhligk und Ulf Stolterfoht (2007-2010) und in der Belle­tristik (11). Ihre Gedichte erscheinen in der Antho­logie „40 % paradies. Gedichte der Lyrikgruppe G13“ (erscheint im Herbst 2012 bei luxbooks).

Clemens J. Setz

Clemens J. Setz

© Christoph Möller / Litradio

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik und lebt als Übersetzer und freier Schriftsteller in Graz. Für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes wurde er 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet.

bookmark me