Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Wie findet deutsche Literatur im französischen Ausland statt? Wie wird sie rezipiert oder zelebriert? Gibt es die deutsche Stimme oder Themen, die erst in der Fremde deutlich oder wichtig werden?

Über die Frage nach möglicher Interkulturalität von Literatur und den auftretenden Besonderheiten, wenn man dieser im Ausland oder als Nicht-Muttersprachler begegnet, spreche ich exemplarisch für Frankreich mit der österreichischen Autorin Anna Weidenholzer, der Germanistik-Studentin Maja und dem deutsch-französisch organisierten Cercle Litteraire im Maison de Heidelberg in Montpellier.

Anschließend liest Anna Weidenholzer im Maison de Heidelberg, moderiert von Irene Stütz, aus ihrem aktuellem Roman „Weshalb die Herren Seesterne tragen.“ Der Anfang der Lesung wird von französischen Studierenden ins Französische übertragen.

Anna Weidenholzer wurde 1984 in Linz geboren und lebt seit 2002 in Wien. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wrocław, arbeitete währenddessen im Regionalressort einer Tageszeitung. Seit 2009 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. 2010 erschien der Erzählband „Der Platz des Hundes“, 2012 der Roman „Der Winter tut den Fischen gut“, mit dem sie für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, 2016 der Roman „Weshalb die Herren Seesterne tragen“.

Das Gespräch und die Lesung fanden am 20. April 2017 in Montpellier, Südfrankreich, statt.

0
bookmark me