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Die Gewinner des diesjährigen «open mike» lasen am 9.11. 2011 im Literaturhaus Zürich. Seit 1993 ist  «open mike» der wichtigste Literatur-Nachwuchswettbewerb im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr im November werden die besten deutschsprachigen Nachwuchsautoren in Berlin gekürt, danach gehen die Gewinnerinnen und Gewinner auf Lesereise nach Zürich, Frankfurt und Wien. Dort lesen sie aus ihren prämierten Texten und sprechen über ihre Wettbewerbserfahrung.

Am 6. November sind in Berlin die Gewinner bestimmt worden: Die Preise für Prosa gingen an Christina Böhm (Wien) und an Joseph Felix Ernst (Nürnberg), der Lyrikpreis ging an Sebastian Unger (Berlin).

Christina Böhm, fünfunddreißig Jahre alt, studierte Rechtswissenschaften in Wien und Los Angeles und war unter anderem bei Gericht, in einer Drehbuchagentur, als Regieassistentin und in der Landesverwaltung tätig. Sie schreibt Prosa, mit und ohne historischen Hintergrund, aber auch szenische Texte und hin und wieder das, was man früher Phantastik nannte.

Joseph Felix Ernst, 1989 in Burghausen an der Salzach geboren, studiert seit 2009 Germanistik und Buchwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er schreibt (und malt) seit vielen Jahren – und arbeitet gerade an seinem ersten Roman. Beim 23. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden 2011 erreichte er den zweiten Platz.

Sebastian Unger, 1978 in Berlin geboren, studierte Kulturwissenschaften in Frankfurt/Oder (Master) und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Neben den prämierten Autorinnen und Autoren war Tilman Rammstedt («open mike» Gewinner  2001 und Jurymitglied 2011) zu Gast und sprach über seine Erfahrungen als Teilnehmer, Gewinner und Juror von «open mike ».  Tilman Rammstedt (geb.1975) lebt als Schriftsteller und Musiker in Berlin. Für seine Bücher, den Erzählband «Erledigungen vor der Feier» (2003) und die Romane «Wir bleiben in der Nähe» (2005) und «Der Kaiser von China» (2008) wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.

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