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Michael Hagner und Kathrin Passig im Gespräch

Was kann das gedruckte Buch noch? Und was will das Digitale? Zwischen Unkenrufen und Halleluja, zwischen digitaler Überforderung und analoger Verkrustung, zwischen pragmatischer Anwendung und kultureller Bewahrung bewegt sich die Diskussion um das Buch in seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Lange Zeit galt das gedruckte Buch unangefochten und konkurrenzlos als das wichtigste Organ geisteswissenschaftlicher Forschung. Doch in den letzten Jahren ist ein ganzes Gefüge von Medien, Werten und Praktiken in Bewegung geraten. Mit den Möglichkeiten digitaler Forschung und Kommunikation sowie Forderungen nach einer Standardisierung von Publikationen wirkt das Schreiben und Drucken von Büchern bisweilen fast wie ein Anachronismus mit begrenzter Lebensdauer. Kathrin Passig und Michael Hagner werden sich über Grenzen und Möglichkeiten des Digitalen und des Analogen austauschen und die Frage stellen, wo mögliche Synergien liegen könnten, oder ob rivalisierender Gegensatz zwischen beiden bestehen bleiben wird.

Michael Hagner verbindet in seinem neuen Buch «Zur Sache des Buches» (Wallstein 2014) eine Analyse der digitalen Kulturkritik am Buch mit einer gründlichen Betrachtung von Open Access.

Kathrin Passig ist im Internet aufgewachsen, sie ist Programmiererin, Journalistin, Übersetzerin und Autorin, 2006 erhielt sie den Bachmannpreis. Zur Zeit ist sie observer in residence an der ZHDK in Zürich.

Das Gespräch führte Michel Mettler.
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