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Frage als Vorab-Fazit: Ist also das, was formal dürftig rumkommt, dann auch funktional schwach? Antwort (sanft ironisch): Ach Gott, das wär ja wirklich Novität! Was politisch Quatsch ist, ist lyrisch natürlich auch Unfug. Was lyrisch ächzt, stöhnt auch sozial. Das sag ich klar im Brustton. Doch daraus folgt: Was Dir lyrisch an Grammata abging, holst Du Dir politisch mit Urkraft zurück. Das, sag ich, ist Wirkmacht. So macht Dichtung Spaß. Stopp: Da stimmt was nicht. Das Ausgangsprinzip war doch, daß das, was lyrisch richtig ist, auch politisch stimmt. Art Adäquatprinzip. Und nun? Plötzlich doch falsch? Mir ist nun glücklich gar nichts klar! – (Ulf Stolterfoht)

Urs Allemann beim Verlag Engeler, Franz Josef Czernin, Michael Donhauser, Oswald Egger, Barbara Köhler, Benedikt Ledebur, Steffen Popp, Monika Rinck, Ferdinand Schmatz, Ulf Stolterfoht bei literaturport.de, Peter Waterhouse und Uljana Wolf beteiligen sich mit poetologischen Statements am Gespräch.

TIMBER! ist eine legitime Tochter der KLEINEN AXT – NACHRICHTEN AUS DEM WIDERSTAND und wird durch das Berliner Literaturhaus und eine Projektförderung der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten unterstützt.

 

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