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So weit, dass sie Wasser trinken, sind sie noch lange nicht – die Tante, Alexi, Luisi, Otto, Silvia und all die anderen, die sich in der Helvezia Bar am Stammtisch versammelt haben. Aber ein Caffeefertic, Quintin, treis Schnaps dürfen es schon sein, und dazu eine Mary Long, Select oder eine Krumme. Nur nicht, dass es noch Tote gibt, denn so viele sind sie nicht mehr. Und all die Geschichten müssen ja weiterleben, die hier erzählt werden – von Tod und Vergessen, von Naturgewalten und menschlichen Abgründen, von Hochwassern und Liebeswirren, von denen die noch leben und denen die schon tot sind.

Mit «Ustrinkata» beschliesst Arno Camenisch seine Bündner Trilogie: 2009 erschien bei Urs Engeler «Sez Ner», 2010 «Hinter dem Bahnhof», beide Romane wurden mehrfach ausgezeichnet. Arno Camenisch, 1978 in Tavanasa im Graubünden geboren, schreibt auf Deutsch und Rätoromanisch. Seine Texte wurden in 15 Sprachen übersetzt. Er lebt in Biel.

Durch den Abend führte Michael Guggenheimer.

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