Etwas liegt in der Luft. Eine Frage. Keiner stellt sie. Oft geht es um das wie, selten um das ob. Lesen. Wer lesen kann ist klar. Selbstverständlichkeit oder Privileg? Wer lesen kann, ist klar. Klar im Vorteil. Lesen oder auch verstehen? Wer lesen kann ist klar. Klar in seinen Gedanken, ist ganz da, hier in diesem Moment?

Was kann man also durch Lesen lernen? Welche Erfahrungen, Orte, Menschen und Geschichten verbinden wir mit unserem ersten Lesen? Und wie fühlt sich Lesen heute an? Diese Prosanova Kurzreportage erzählt von Büchern auf und im Kopf, muhenden Kühen in Baumhäusern, der Romanze einer Fliege und der indirekten Frage warum Menschen lieber sagen, dass sie lesen, als dass sie es nicht tun. Es geht um die Frage, was es braucht um zum Lesen beflügelt zu werden. Sind es die Bücher, die Menschen, die Umgebung? Die Wiese hinter der Eisenhalle füllt sich mit Anekdoten. Hier sind es vorallem Geschichten über ein Bucherlebnis auf klassisch analoge Weise. Doch was wir vom Lesen lernen, scheint beständiger zu sein, als das Streicheln von Buchrücken. So findet man neben Kindheitsanekdoten und Gegenwartserzählungen auf dem Prosanova nahtlos den Übergang zum Lesen der Zukunft. Wie im Workshop “Lesen Roboter E-Books?”

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