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«Sprechen ist Erfinden», sagt Molloy, eine von Becketts Figuren, die nicht müde werden, sich dem aber- und widersinnigen Sprechen hinzugeben. An diesem Abend wird gemeinsam und aus unterschiedlichen Perspektiven über das Sprechen, das Schreiben und das Sprechen über das Schreiben nachgedacht.

Was geschieht, wenn wir über literarische Texte sprechen? Und wie ist das Gespräch darüber, was Literatur uns eröffnet, wiederum sprechend zu begleiten?

Friederike Kretzen, die Initiantin dieses Abends, hat die letzten 20 Jahre an der ETH Zürich Seminare zur Arbeit am Schreiben angeboten, in denen es im Wesentlichen darum ging, an eigenen Texten Bedingungen und Kriterien literarischen Schreibens zu analysieren und anzuwenden. Zugleich boten sie Gelegenheit, über das Schreiben, das eigene und das fremde, zu sprechen.

 

Podiumsgespräch im Literaturhaus Zürich am 1. Februar 2017 mit Dorothee Elmiger, Michael Fehr, Friederike Kretzen, Samuel Moser und Sandro Zanetti, Moderation: Gesa Schneider.