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Episode 22 – Das Fröhliche Wohnzimmer

Seit den 1980er Jahren hat das Wiener Künstlerpaar Ilse Kilic und Fritz Widhalm mit dem Projekt „Das fröhliche Wohnzimmer“ ein ungewöhnliches, geradezu wucherndes und konsequent nichtkommerzielles Gesamtkunstwerk geschaffen zwischen Lyrik und Comics, zwischen Musik und Film, zwischen Experiment und Biographie. Neben zahlreichen eigenen Projekten betreiben Kilic und Widhalm auch den Verlag „edition das fröhliche Wohnzimmer. Seit 25 Jahren veröffentlichen sie in einer fortlaufenden Serie ihren gemeinsamen autobiographischen „Verwicklungsroman“, der uns an ihrem Leben teilhaben läßt.

Wir sprechen über Mode, Punk und Frisuren, über Schweine und Schwein haben, über Gegenfröhlichkeit und Autonomie, über Netzwerke und soziale Verantwortung von Kulturschaffenden, über Schreiben und Verlegen, über Utopien und privates Glück und natürlich über die Verwicklung des privaten und politischen & die Versöhnung von experimenteller Literatur mit dem Biographischen.

Themen

Intro / Bioinfo / Friseurgeschichte / Berührte Orte / Themen, Linien / What is poetry, Autorin Alleinerziehend / „Schwitters“ Roman / „Doggerville“ Langgedicht / Happy Aging

Ulrike Draesner

http://www.draesner.de/

Aus dem Regal gezogen – unsere Buchtipps
  • Ulrike Draesner: Gustave Flaubert – Madame Bovary, übersetzt von Elisabeth Edel, Hanser Verlag 2012
  • Silke Hartmann: Colette „La Vagabonde“ S. Fischer 1999.
  • Dirk Hülstrunk: Ovid – Metamorphosen, übersetzt von J.H. Voß, Insel TB, 1990
Über diesen Podcast

Wortsalon Schlitz ist ein Podcast über Literatur, Buch und Szene aus dem ehemaligen Frisiersalon Schlitz in Frankfurt-Rödelheim.

Zwischen Trockenhauben und Haarspray möchten wir gemeinsam mit Gästen aus der Literaturbranche grundlegenden Fragen nachgehen: Braucht Literatur heutzutage noch reale Orte? Brauchen wir noch das gedruckte Buch? Wird Literatur bald nur noch im Netz stattfinden? Wie geht es weiter mit Büchereien, Literaturhäusern, Verlagen? Welche Beziehung haben wir noch zum Buch als physisches Objekt? Welche Räume und welche örtlichen Gegebenheiten braucht es zum Schreiben, Lesen und Präsentieren von Literatur. Wie prägen Städte ihre Autoren und Autorinnen und ihre Literaturszene?  

Regelmäßig stellen wir dazu ein besonderes Buch aus unseren persönlichen Bücherregalen vor.

Dieser Podcast wird produziert von:

Dirk Hülstrunk (Autor & Kulturveranstalter) 
http://www.dirkhuelstrunk.de

Silke Hartmann (Kulturveranstalterin) 
http://www.kulturperle.com/

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt Frankfurt am Main

präsentiert von
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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

Wortsalon Schlitz