Folgen
Hier kann man uns auch hören:
Suche
Suche
Folgen
Hier kann man uns auch hören:

Podcast | blauschwarzberlin

Podcast | blauschwarzberlin

60 Bücher in 60 Minuten – wir blicken zurück auf ein Jahr, in dem unser Lesen sehr von ernsten Themen geprägt war. Vielleicht liegt es daran, dass es kein einfaches Jahr war. In unseren Letzten Lektüren geht es in diesem Jahr oft um den Verlust von Menschen, um Trauer und um das Alleinsein. Auch das allein Kindererziehen oder sich bewusst gegen Kinder entscheiden wollen oder müssen. Wir haben auch in diesem Jahr wieder die Geschichten von starken Frauen gesucht – und gefunden – die sich behaupten in einer Welt, die immer noch viel zu männlich buchstabiert wird. Wir haben Bücher gelesen, die für ein neues und besseres Verhältnis zwischen den Geschlechtern argumentieren und Texte, in denen die Autor:innen aufbegehren gegen die engen Schranken ihrer Herkunft. Das macht Lust auf Denken, auf Kritik und ermutigt zur Hingabe. Ein sehr prominentes Thema war die Macht kolonialer Strukturen, die bis in unsere Gegenwart hineinreichen. Ein Feld des Wissens, dass sich besonders aus unserer deutschen Perspektive immer noch zu sehr wie ein dunkler Kontinent anfühlt. Das wir dank der Literatur jedoch immer besser verstehen lernen. Überhaupt haben wir viel gelernt in diesem Jahr, haben durch die Lektüren unseren Blick geweitet und uns eingefühlt in die anderen. Die Bücher haben uns Halt gegeben, sie haben uns abgelenkt und sie haben uns als Gegenstände, als Kunst, als Ideen immer wieder daran erinnert, dass es Schönheit gibt in dieser Welt. Was für ein Geschenk!

Einmal im Monat reden wir über unsere LETZTEN LEKTÜREN.

blauschwarzberlin

In der Champagner-Folge des Jahres sprachen wir über diese Bücher:

Die Champagner-Folge zum Jahresende!

  • Tove Ditlevsen „Kindheit“ (Ü:Ursel Allenstein, Aufbau Verlag)
  • Joseph Andras „Kanaky“ (Ü: Claudia Hamm, Hanser Berlin)
  • Megan Hunter „Die Harpyie“ (Ü: Ebba Drolshagen, C.H. Beck)
  • Tove Ditlevsen „Jugend“ (Ü: Ursel Allenstein, Aufbau Verlag)
  • Amanda Lasker-Berlin „Iva Atmet“ (Frankfurter Verlagsanstalt)
  • Jenny Odell „Nichts tun“ (Ü: Annabel Zettel, C.H. Beck)
  • Hannah Lühmann „Auszeit“ (hanserblau)
  • Sarah Moss „Geisterwand“, (Ü: Nicole Seifert, Berlin Verlag)
  • Tove Ditlevsen „Abhängigkeit“ (Ü: Ursel Allenstein, Aufbau Verlag)
  • Odile Kennel „Lust“, Verlagshaus Berlin
  • Katharina Volckmer „Der Termin“ (Ü: Milena Adam, Kanon Verlag)
  • Tomas Espedal „Lieben“ (Ü: Hinrich Schmidt-Henkel, Matthes & Seitz Berlin)
  • Douglas Stuart „Shuggie Bain“ (Ü: Sophie Zeitz, Hanser Berlin)
  • Daniel Schreiber „Allein“ (Hanser Berlin)
  • Rasha Habal „Die letzte Frau“ (Ü: Anke Bastrop & Filip Kaźmierczak, Verlagshaus Berlin)
  • Naja Marie Aidt „Carls Buch“ (Ü: Ursel Allenstein, Luchterhand)
  • Hervé le Tellier „Die Anomalie“ (Ü: Jürgen und Romy Ritte, Rowohlt)
  • Marente de Moor „Phon“ (Ü: von Bettina Bach, Hanser) 
  • Katja Lewina „Bock“ (Dumont)
  • Olaide Frank „Dunkelkalt“ (Literarische Diverse Verlag)

präsentiert von

geboren 2001, studiert seit 2020 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, hat kein Lieblingswort.

Mehr von diesem Podcast

Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

blauschwarzberlin