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Behzad Karim Khani über Würde, Rap und persische Poesie

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dear reader mascha jacobs
Bild: © Sarah von der Heide

Dieses Mal ist Behzad Karim Khani bei DEAR READER zu Gast. Er wurde 1977 in Teheran geboren, seine Familie ging 1986 nach Deutschland. Er studierte Medienwissenschaften in Bochum und lebt heute in Berlin-Kreuzberg, wo er schreibt und die Lugosi-Bar betreibt. Mit seinem Debütroman „Hund, Wolf, Schakal“ bei Hanser Berlin erschienen, erzählt er eine „laute Geschichte leise“. Die Geschichte zweier ungleicher Brüder, die nach der Flucht aus dem Iran mit ihrem Vater im „doppelt fremdem“ arabisch dominierten Neukölln aufwachsen. Wir sprechen über sein Buch, das nicht nur von der Straße und Gewalt handelt, davon wie einer der Söhne nach den Kriegserfahrungen „selbst immer mehr zu einem Minenfeld “ wird, sondern auch von Freundschaft, Zärtlichkeit und vor allem „Fifty Shades of Würde“ erzählt. Unser Gespräch dreht sich auch um Stil, Sprache, die Kraft der persischen Poesie, das Schāhnāme, den Koran, Rap, die Ice-Cube-Bibliothek und Attitude. Doch im Zentrum stehen die großartigen mitgebrachten Lieblingstexte des Autors: Peter Weiss „Abschied von den Eltern“ (Edition Suhrkamp) und Feridun Zaimoglu: „Kanak Sprak /// Koppstoff. Die gesammelten Mißtöne vom Rande der Gesellschaft“ (Kiepenheuer und Witsch).

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