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Christoph Rauhut (Berlin): Berlin erkennen

identität und erbe

Preußische Monarchie, die industrielle Revolution, Weimarer Republik und Naziherrschaft, Kalter Krieg und Wiedervereinigung – etwa 8.000 Bau-, Boden- und Gartendenkmale machen aus Berlin ein offenes Geschichtsbuch. Die systematische und kontinuierliche Erfassung dieser Denkmale ist ein der zentralen Aufgaben der amtlichen Denkmalpflege – und eine maßgebliche Entscheidung, welche Identitäten für Berlin stehen.

In seinem Vortrag „Berlin erkennen“ stellt Dr. Christoph Rauhut die Komplexität und Herausforderungen der Arbeit der Inventarisation im Landesdenkmalamt Berlin anhand aktueller Beispiele vor. Besonders junge Denkmale wie der Flughafen Tegel und die Bauten der Internationalen Bauausstellung 1987 (IBA’87), aber auch komplexe historische Orte, wie das Dragoner Areal in Kreuzberg, sollen hierbei im Mittelpunkt stehen.

Dr. Christoph Rauhut ist seit Oktober 2018 Landeskonservator und Direktor des Landesdenkamtes Berlin. Zuvor war er seit 2016 Referent in der Geschäftsstelle des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Hier war er unter anderem für die Begleitung und Koordinierung des Europäischen Kulturerbejahres 2018 (ECHY) und fachpolitische Beratung mitzuständig. Herr Rauhut hat Architektur an der RWTH Aachen und der ETH Zürich studiert und in Zürich am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung promoviert. Er ist in diversen internationalen und nationalen Fachvereinigungen aktiv und u.a. im Vorstand der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte.

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Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

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