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Literaturverständnicht (3) – „Amy trifft Amy“

Literaturverständnicht Podcast
Literaturverständnicht Podcast, © Marcel Schütte

Als großer Fan von Einfalt generell – und vor allem im Literatur-Diskurs – habe ich es mir zur Aufgabe gemacht eine Lanze für Einfalt zu brechen, diese kindliche Energie zurück in den Literatur-Diskurs zu bringen.

Und darum soll es in diesem Podcast auch gehen: Zusammen mit Gästen rede ich über Bücher, ohne diese gelesen zu haben. Basierend auf dem Buchtitel, Buchcover, dem ersten und dem letzten Satz fällen wir vorschnelle Urteile und formulieren einen eigenen Klappentext, in der Hoffnung, die Verkaufszahlen somit nach oben zu peitschen und steinreich zu werden. Denn, wenn nicht für Geld, wofür machen wir dann das alles hier?

Folge 3: „Amy trifft Amy“ mit Nitay

Im Klappentext von Marilyn Kayes „Amy trifft Amy“ heißt es: „Amy Candler ist schockiert, als sie eines Tages ihrem Spiegelbild gegenübersteht: Die Schauspielerin Aimee gleicht ihr bis aufs i-Tüpfelchen. Ist sie eine der anderen Amys? Ihre beste Freundin Tasha und deren Bruder Eric sind die Einzigen, denen Amy ihr Geheimnis anvertraut. Gemeinsam wollen sie herausfinden, ob Aimee wirklich eines der dreizehn geklonten Babys war. Ganz automatisch nehmen die Freunde an, dass identisches Aussehen auch identisches Wesen bedeutet – und müssen sich auf eine unliebsame Überraschung gefasst machen … „.

Das haben wir aber nicht gelesen. Wie weit wir letztendlich vom tatsächlichen Inhalt abweichen, wird euch überraschen. Lasst mich euch einen kleinen Hinweis geben: sehr weit.

Musik: Felix Köppe.

präsentiert von

Marcel Schütte (1997) lässt sich später etwas Witzigeres einfallen. Bestimmt.

Mehr von diesem Podcast

Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

Literaturverständnicht