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Hohl lesen!

hohl Hohl lesen!

Ein Autoren­ Abend für Ludwig Hohl mit Martin R. Dean, Ariane von Graffenried, Silvio Huonder, Felix Philipp Ingold, Wilfried Meichtry und Daniel de Roulet

Ludwig Hohl gilt als writer’s writer – als Autor, der von anderen Autoren hoch geschätzt wird. Von Peter Bichsel, Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Peter Handke, Adolf Muschg u.v.m. bekam Hohl zeitlebens grosse Anerkennung. Auch nachfolgende Generationen zeigen sich fasziniert vom Verfasser der Bergfahrt und der Notizen. Seine energischen Sätze sind Inspiration und Herausforderung zugleich. Die Ludwig Hohl Stiftung bittet deshalb verschiedene Literatur­schaffende zu einem Podiumsgespräch, um darüber zu diskutieren, weshalb es sich weiterhin lohnt, Hohl zu lesen. ­ Ein Denk­ und Gedenkanlass.

Zum Autor: Ludwig Hohl wurde am 9. April 1904 im glarnerischen Netstal geboren, er starb am 3. November 1980 in Genf. Unter schwierigsten finanziellen Verhältnissen lebte er nach langen Wanderjahren in Paris, Wien und Den Haag ab 1937 in Genf, dabei auch in der legendären, mit Notizzetteln behängten Kellerwohnung an der Rue David Dufour. Nach anfänglicher Erfolglosigkeit avancierte er mit seinen Werken Die Notizen (1944/1954) und Bergfahrt (1975) zu einem der wichtigsten Schweizer Autoren des 20. Jahrhunderts, ausgezeichnet u.a. mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1970 und 1976), mit dem Robert-Walser-Zentenarpreis (1978) und dem Petrarca-Preis (1980).

Moderiert wurde der Abend von Martin Zingg

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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