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«Wenn meine Freunde auf die Vernissage gehen wollten, wollte ich schon immer ins Absturzlokal.» Stefanie Sargnagel hat keinen Bock auf den Kulturbetrieb. Zum Bachmann-Preis wurde sie trotzdem eingeladen. Kurz nach Bekanntgabe der Nominierung las sie auf dem Immergut Festival in Neustrelitz – und traf uns im Anschluss zum Gespräch. Neben Dixi-Klo und Backstage-Bar sprachen wir über ein Leben zwischen Kneipe, Kiez und Callcenter, die Faszination Festanstellung und den Traum vom Spießertum. Und überhaupt: Wie viel Spaß passt zwischen vierzig Zigaretten und zwei Liter Selleriesaft – und wie viel Idealismus wird Klagenfurt vertragen?

 

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