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Khesrau Behroz. Ränder 12

Ränder Nava Ebrahimi
© Guido Graf

Gespräch

„Ich schlage alle Warteschlangen aus, laufe in den Schneisen, die Du schlägst. Das ist der einzige Weg. – Ich schäme mich. In dieser Stadt hängt der Segen schief. Doch in meinen Erinnerungen ist Kabul so weiß. Du bist mir in das Krankenhaus gefolgt. – Ich habe mich nur hingesetzt, wo niemand saß, hielt eine Hand, die niemanden hielt. – Weil ich mich verloren hatte in ärmlichen Gedanken.“

Seit knapp einem Jahr postet Khesrau Behroz auf seinem Instagram-Kanal Prosa-Fragmente, die seinem langjährigen Romanprojekt entnommen sind.

Khesrau Behroz, geboren in Kabul (Afghanistan), arbeitet als Journalist und Autor. Er entwickelt und produziert journalistische Formate als Co-Gründer und -Geschäftsführer der neuen Berliner Produktionsfirma Undone.

Er ist Host und Produzent des Podcasts Noise und hat als Autor, Host und Producer Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen? gemacht. Behroz ist zudem Mitherausgeber und Chefredakteur des Gesellschaftsmagazins ROM. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, der Freien Universität Berlin und der New York University.

Wir haben über Wahrheit gesprochen und wie relativ sie zu persönlichen und auch sozialen und historischen Veränderungen aussehen kann. Wir haben über seine Aufsehen erregenden Podcasts gesprochen, über das Was und vor allem das Wie des akustischen Erzählens. Aber zunächst ging es um seinen schon fast legendären Roman.

Der Beitrag Khesrau Behroz. Ränder 12 erschien zuerst auf theorien der literatur.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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