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Altersheim-Erzählungen

«Die Kriegsjahre waren die glücklichste Zeit meines Lebens» – mit diesem Satz eröffnet ein alter Mann, der in Deutschland geboren wurde und die Kriegsjahre auf einem Berg im Tessin verbrachte, seine eigene Lebensgeschichte. Simon Froehling erzählt von einer Frau, die ein Leben lang die hohe Kunst des Soufflierens beherrschte; Katja Brunner berichtet vom Lebensunglück einer besonderen Namensgebung und Thomas Greber schildert, wie ein Hut einem Menschen im Krieg das Leben retten konnte. Der Fotograf Samuel Trümpy hat die Treffen zwischen Alt und Jung bildnerisch begleitet.

Katja Brunner, Simon Froehling, Thomas Greber und Patric Marino – das sind die vier jungen Schreibenden, die sich über mehrere Sommermonate hinweg regelmässig mit je einem alten Menschen aus dem Altersheim zu Gesprächen getroffen haben. Aus den intensiven und häufig sehr nahen Begegnungen zwischen Alt und Jung sind literarische Erzählungen entstanden, die berühren, weil sie im wirklichen Leben verankert sind.

Alle, die an diesem Generationen verbindenden Projekt beteiligt waren, Alt und Jung, werden an dem Abend anwesend sein, aus den Texten lesen und über ihre Begegnungen und gemeinsamen Treffen berichten. Moderation: Karin Schneuwly.

 

Die Veranstaltung fand am 6. Dezember 2011 im Literaturhaus Zürich statt.

Von Alt zu Jung. Erzählungen aus dem Altersheim. Hrsg: Rosmarie Meier und Karin Schneuwly. Eine Koproduktion des Literaturhaus Museumsgesellschaft Zürich und der Altersheime Bürgerasyl-Pfrundhaus. Unterstützt von der Stiftung Kreatives Alter. ISBN 978-3-033-03264-4. Die Broschüre kostet 10 CHF und kann über info@literaturhaus.ch bestellt werden.

präsentiert von
Guido Graf
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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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