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Christian Lehnert – Aufkommender Atem

Literaturtage der evangelischen Akademie mit Durs GrŸünbein und Tankret Dorst im Lutherhaus

»Aufkommender Atem« heißt der jüngste Gedichtband von Christian Lehnert. Der titelgebende Zyklus verbindet 64 Gedichte zu einem Weg durch das Jahr, von Winter zu Winter. Wichtig sind Lehnert die Übergänge, jener von der Nacht zum Tag, von Nichtwissen zum Wissen, der Wechsel der Jahreszeiten. Der Autor geht den Weg des Zweiflers, des Glaubenden, des Vaters oder des Liebenden, des Suchenden, des Menschen, der eingebunden in die Natur ist.

Lehnert konzentriert sich auf kürzere, sehr einheitlich gefügte Gedichte. Naturbilder zeigt er dem Leser, häufig der brandenburgischen und sächsischen Heimat entnommen, voller akustischer und optischer Eindrücke, aber doch eigentümlich still und auf mystische Weise offen für eine weit mehr als naturalistische Erfahrung: ein Raum für Frage, Ahnung und Hoffnung.

Christian Lehnert (*1969 Dresden) studierte Religionswissenschaft, Evangelische Theologie sowie Orientalistik und gilt als Kenner der christlichen, jüdischen und muslimischen Religion. Einen Teil seines Studiums absolvierte er an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist zur Zeit Studienleiter für Theologie, Zeitgeschichte und Kultur an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Er hat fünf Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt  »Auf Moränen«, (2008, Suhrkamp Verlag). Für Hans Werner Henzes Konzertoper »Phaedra«, die 2007 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden uraufgeführt wurde, schrieb er das Libretto.

In Lesung und Gespräch: Christian Lehnert (Dichter und Theologe, Wittenberg), Moderation: Nico Bleutge (Autor und Literaturkritiker, Berlin).

„Aufkommender Atem“ ist 2011 im Suhrkamp Verlag erschienen. Die Sendung der gelesenen Gedichte erfolgt mit seiner freundlichen Genehmigung. (Christian Lehnert. Aufkommender Atem. Gedichte. © Suhrkamp Verlag Berlin 2011.)

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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