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Donauwürfel

Zsuzsanna Gahse

»Donauwürfel« (Edition Korrespondenzen 2010) heisst der jüngste Band der Sprachkünstlerin Zsuzsanna Gahse, aus dem sie liest und über den sie mit Nico Bleutge und dem Publikum spricht. »Donauwürfel« sind Gedichte und Geschichten von und über die Donau. Dem Sprach-Fluss folgend, tauchen sie auf, um in den nachdrängenden Fluten wieder zu versinken. Sie erzählen vom Leben am, im, auf, über, gegen und mit dem Wasser: von den Fischen am Flussgrund, dramatischen Hochwassern und Flussaustrocknungen, aber auch von Verzweifelten, die ihren Tod im Wasser suchten. So schwingt sich der Donaustrom lyrisch, episch und auch szenisch durch die Tiefebene, hoch zu den Quellen und hinab zum Schwarzen Meer. Wenn Zsuzsanna Gahse mit schlanker Sprache die Farben und Strömungen der Donau besingt, erweist sich als eigentlicher Hauptakteur – das Wasser.

Zsuzsanna Gahse (*1946 Budapest) lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in der Schweiz. Sie gewann zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. aspekte-Literaturpreis (1983), Adelbert-von-Chamisso-Preis (2006), Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung (2010) und veröffentlichte über 20 Bücher, zuletzt in der Edition Korrespondenzen »durch und durch« (2004), »Instabile Texte« (2005) und »Oh, Roman« (2007).

Mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

In Lesung und Gespräch: Zsuzsanna Gahse (Autorin, Müllheim/Schweiz), Moderation: Nico Bleutge (Autor und Literaturkritiker, Berlin).

Und zur Website der Autorin: http://www.zsuzsannagahse.ch/

„Donauwürfel“ ist 2010 im Verlag Edition Korrespondenzen erschienen. Die Sendung der gelesenen Gedichte erfolgt mit seiner freundlichen Genehmigung. (Zsuzsanna Gahse. Donauwürfel. © Edition Korrespondenzen 2010, Wien.)

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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