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Surviving in Germany (durch Podcasts) – 4

micheile henderson

Surviving in Germany (durch Podcasts)

TEIL 4 VON 4

In dieser Serie stelle ich Euch jede Woche Podcasts vor, die das Leben, die Meinungen, Interessen und Haltungen von Menschen mit Rassismuserfahrungen in Deutschland thematisieren. Die Podcasts werden alle von Schwarzen und migrantischen Menschen gehostet und produziert.  

Wir wissen: Der white gaze hat keine Gültigkeit mehr und wird es auch nie wieder haben. Und genau das zelebrieren auch meine Empfehlungen an Euch. Macht Euch einen Kaffee mit Hafermilch, einen Tee oder holt euch ein Wasser und let’s go!  

1

Maangai Podcast

Raw sliced und spiced content. Das ist der Maangai Podcast in einem Satz. Abilaschan Balamuraley, der in Hildesheim Kulturwissenschaften studiert hat, spricht mit Gäst:innen wie Norwin Tharayil darüber, was es bedeutet, südasiatisch und queer zu sein. Der Podcast hat bisher zwei Folgen, es geht um Geschwisterlichkeit und queere Dating Hierarchien, aber auch darum, was das Schreiben mit dem Abzeichnen von Mangas zu tun hat. Die Gespräche sind sehr persönlich und nah an den Gäst:innen dran und alle Folgen haben eine schöne Atmosphäre.

2

BBQ – Der BlackBrownQueere Podcast

In BBQ sprechen Zuher Jazmati und Dominik Djialeu jeden Monat mit Gäst:innen aus der Szene und Betroffenen, die ihre Expertise teilen wollen, über Themen, die sie beschäftigen oder aktuelle Weltereignisse. Es geht um die Fetischisierung von nicht-weißen Menschen in der queeren Datingszene, ums Muslimisch- und Queersein, um den scheinbaren Widerspruch von Rap-Konsument:in und Queersein, und um osteuropäische Identitäten innerhalb des deutschen rassismus- und antisemitismuskritischen Kontexts. Die beiden Hosts geben anfangs in den Folgen Basics zu den Themen, um die es geht. Somit haben alle Hörer:innen denselben Wissensstand für den darauffolgenden Input. Sehr empfehlenswert!

Das Beitragsbild ist von Micheille Henderson.

Autor:in:
Melek Halici

geboren 2001, studiert seit 2020 Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, hat kein Lieblingswort.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de