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„Wer was gelten will, muss andere gelten lassen“

texte 01 "Wer was gelten will, muss andere gelten lassen"

Der Applaus ist des Künstlers Brot. Auch wenn es sich nur schwer von Anerkennung allein lebt, enthält dieses Klischee doch einen wahren Kern, der für alle Menschen gilt: Anerkennung ist ein essentieller Teil des menschlichen Miteinander. Auf Respekt, Liebe und die Anerkennung für Leistungen möchte niemand gern verzichten. Doch Anerkennung hat noch eine tiefere Dimension: Durch sie bilden wir eine Identität aus. Erst, indem andere auf uns reagieren, werden wir uns unserer Selbst bewusst. Anerkennung kann so auch bedeuten, negative Reaktionen wie Hass oder Enttäuschung zu erfahren.

Bei HOHE LUFT_live am 03.04.2013 in der modern life school in Hamburg diskutierten Thomas Vašek und Heidi Salaverría kontrovers über die verschiedenen Ebenen der Anerkennung. Dabei erörterten sie unter anderem, was es bedeutet, einen Kampf um Anerkennung zu führen, ob man auch auf sie verzichten kann, und ob man nicht auch von Kühlschränken wenigsten ein bisschen mehr Anerkennung erwarten könnte.

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Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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