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In Gehirngewittern

Über die Produktion des Prosanova-Podcasts „Dreidreissig“

Im besten Fall ist ein Podcast ein Hörstück, das eine Stammhörerschaft bildet und diese regelmäßig unterhält und informiert. Wie lässt sich dieses Ziel erreichen, wenn wir die Entstehungsgeschichte des im Frühsommer des kommenden Jahres stattfindenden Prosanova-Festivals als wöchentlichen Podcast nachzeichnen wollen?

Nachdrücklich sei hier nochmal auf das wöchentliche Erscheinen der einzelnen Podcast-Folgen hingewiesen. Ursprünglich sprachen wir auch über einen zweiwöchentlichen oder monatlichen Erscheinungsrhythmus. Am Ende wollten wir aber doch das große Ganze und einigten uns auf vier Folgen pro Monat, was am Ende insgesamt bis zum Start des Festivals 33 Folgen ergeben soll. Das ist – ohne uns zu sehr auf die Schultern klopfen zu wollen – nicht wenig.

Nachdem wir bereits in den ersten Brainstorming-Sitzungen Formatideen für Interviews auf dem eigentlichen Festival gesammelt hatten, ging es für unsere Gruppe nun darum den Podcast mit einzelnen Rubriken zu bestücken. Könnte man die titelgebenden drei Minuten und dreissig Sekunden allwöchentlich nur mit eingesprochenen Beiträgen füllen oder wollen wir auch interaktive Elemente und Interviews mit ins Programm nehmen?
Letzten Endes einigten wir uns auf ein im besten Sinne durchmischtes Programm mit Interview-Rubriken wie dem „Literarischen EmBARgo“ und der „Girlgang“; aber auch auf kluge Weise Unterhaltsames wie die „Challenge“ oder „Prosanova in Zahlen“ wurde mit in die Playlist aufgenommen.

Die wenigsten von uns haben wirklich handfeste Erfahrung mit der Produktion eines Podcasts. Dementsprechend ist es uns bewusst, dass sich die ersten Folgen inhaltlich und stellenweise auch akustisch nicht zur Gänze für jeden Zuhörer erschließen lassen. Also sollte es unser Ziel sein, dass sich im Lauf der gesamten 33 Folgen ein Spannungsbogen und ein dazugehöriger roter Faden entwickelt, der die treuen Zuhörer des Litradios und unseres Podcasts bis zum großen Finale bei der Stange hält. Wir arbeiten daran, dass Festival und Podcast im Idealfall am Ende eine qualitative Symbiose eingehen. Wenn wir das geschafft haben, dann hat sich das ewige Brainstorming gelohnt.

 

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