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© Ella Fiebig

Eine Operation am offenen Prozess

Wir driften. Mit Maren Kames. Eine Reportage.

In ihrer Videotext-Performance “Entschuldige mal, ich denke, das wird jetzt eine Weile driften*” driftet die Autorin Maren Kames mit DJane Annika Lock textuell, visuell und auditiv durch ihre persönliche Materialsammlung und lässt teilhaben an einem offenen Prozess.

2 Screens

1 Textprotokoll

1 Soundprotokoll

1 Schreiberin

1 Djane

x Material

Im Interview erfahren wir unter anderem, wie es zu der Entstehung dieses außergewöhnlichen performativen Formats kam. Das Prosanova 17 fragt nach „Material, Prozess und Protokoll“. Maren Kames, die auf dem Festival ursprünglich aus ihrem Debütroman lesen wollte, gibt also stattdessen Einblick in „die volle Ladung Unfertigkeit“. Auf zwei Screens schreibt sie live. Ein Prozess im Prozess. Dabei herrscht Stille. Eine Stille, die manchmal schwer auszuhalten ist – für Publikum und Autorin. Ist Maren Kames aber froh über dieses Experiment? Über die Entscheidung, ihr Buch zuhause zu lassen? Ja. Und wir sind es auch.

Maren Kames, 1984 in Überlingen am Bodensee geboren, feiert ihren Geburtstag dieses Jahr auf dem PROSANOVA. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Theaterwissenschaft in Tübingen und Leipzig, danach am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 war sie Jury- und Publikumspreisträgerin des 21. Open Mike, danach Stipendiatin u. a. des Klagenfurter Literaturkurses, des Berliner Senats und der Akademie Schloss Solitude. Sie lebt als freie Autorin und wissenschaftliche Ghostwriterin in Berlin. Ihr Debüt Halb Taube Halb Pfau ist im Herbst 2016 im Secession Verlag für Literatur erschienen.

Die Performance war Teil des Prosanova 17 – Festival für junge Literatur.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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