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Der Titel der Episode mehrfach in schwarzer Schrift auf hellrosa Hintergrund. Die Schrift ist kreisförmig angeordnet und überschneidet sich teilweise, bleibt aber lesbar.
Mit Katharina Mevissen über "Mutters Stimmbruch": ein Litradio-Hörstück.

Mit Katharina Mevissen über „Mutters Stimmbruch“

„Mutter hatte immer gedacht, dass man im Leben zwei Stimmen bekommt: erst die Milchstimme, mit ihr lernt man sprechen. Und später die erwachsene Stimme, mit ihr lernt man zu sagen, was man will. Aber wenn die zweite Stimme gehalten hätte, was sie verspricht, wozu hätte Mutter dann noch eine dritte gebraucht?“ – aus „Mutters Stimmbruch“ von Katharina Mevissen
Katharina Mevissen lebt als Autorin in Berlin. Sie ist Mitherausgeberin der Publikation „Gesammeltes Schweigen“ in der Edition Zweifel und gewann mit ihrem Debütroman „Ich kann dich hören“ den Kranichsteiner Literaturförderpreis. 2023 erschien ihr zweiter Roman „Mutters Stimmbruch“. In „Mutters Stimmbruch“ verliert die Protagonistin „Mutter“ ihre Stimme. Allein im Haus mit Garten kämpft sie nicht nur mit dem einbrechenden Winter, sondern auch mit und gegen den eigenen Körper, um endlich einen neuen Platz für sich zu finden.
Im Sommer traf ich Katharina Mevissen in Hamburg im Wilhelmsburger Inselpark, um mit ihr über ihren Roman zu sprechen. Über notwendige Verwandlungen, alte Frauen in leeren Häusern, das Phänomen der Stimme und das Zerschreiben von Körperlichkeit.
In diesem Hörstück verweben sich Ausschnitte aus dem Gespräch mit gelesenen Fragmenten des Romans und davon inspirierten Soundcollagen.
Das Interview wurde geführt von: Sophie Wischnewski
Schnitt und Sounddesign: Sören Sandbothe und Sophie Wischnewski
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