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Gib mir die Rolle und ich zeige dir, wer du bist

Gib mir die Rolle und ich zeige dir, wer du bist
© Bernhard Mikeska

Vor zehn Jahren wurde sie über Nacht zum gefeierten Star: mit dem ebenso rätselhaften wie legendären Film »Je t’aime«. Heute, auf der Höhe ihres Erfolgs, feiert sie ihren fünfzigsten Geburtstag, umgeben von denen, die ihr am nächsten stehen: ihr Mann, Freunde, Kollegen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind Gast auf dieser Geburtstagsparty. Ein warmer Sommerabend. Getränke werden gereicht, ein rauschendes Fest beginnt. Aber unter der glanzvollen Oberfläche scheint etwas nicht zu stimmen. Betrug, Demütigung und Todessehnsucht dringen in die Realität der Traumfabrik ein. Auch eine junge attraktive Schauspielerin hat an diesem Tag Geburtstag – nur ein seltsamer Zufall? Welches Rätsel verbirgt das Drehbuch des Films? Wer war Schuld am tragischen Ende der Frau, von deren Schicksal »Je t’aime« erzählt? Je länger der Abend andauert, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Vergangenheit und Gegenwart – zwischen Leben und Tod.

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je t’aime :: je t’aime

Ein Projekt von Bernhard Mikeska und Lothar Kittstein

Wann und Wo?

je t’aime :: je t’aime wird am 25.8.2011 am Schauspiel Frankfurt uraufgeführt.

Warnung an Begeisterte: je t’aime :: je t’aime wird nur 14 mal aufgeführt! danach ist schluss…

drama-baby, wer bist du eigentlich?

Nach der Promotion in theoretischer Physik über komplexe Systeme wechselte Bernhard Mikeska zum Theater. In seinen Installationen, in denen man sich mal durch den öffentlichen Raum, mal in fiktiven Bühnenräumen oder durch mehr oder weniger reale Wohnungen bewegt, werden Sehgewohnheiten, Haltungen und Verhältnisse zwischen Zuschauern und Schauspielern überprüft und neu justiert. Seit ihrer ersten gemeinsamen Arbeit »Remake :: Rosemarie« im Bockenheimer Depot (2009) arbeiten Regisseur Bernhard Mikeska und Autor Lothar Kittstein regelmäßig zusammen. Lothar Kittstein, geboren 1970 in Trier, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Hannover und Bonn.

ein Beitrag von Ekaterina Trachsel

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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