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An was denkst du beim Wort Edit? An deine Oma, an eine betagte Dame höheren Alters? Und beim Wort Tippgemeinschaft? An einen Seniorenstift, an das routinierte Geld-aus-dem-Fenster-Schmeißen beim Lottospielen? Oder denkst du an junge, deutschsprachige Literatur? Steigt dir zuerst die Literatur in den Kopf, gibt’s diesmal die volle Dröhnung. Beiträge zu den Literaturzeitschriften und Anthologien von*mit und abseits deutscher Schreibschulen mit BELLA triste, Landpartie, Edit und Tippgemeinschaft.

BELLA triste trifft Edit

»Das genialische Moderationskonzept sieht vor, dass Bella und Edit sich ständig abwechseln« Auf der Leipziger Buchmesse anno 2014 verschwesterten sich zwei Literaturanthologien. Einerseits die Hildesheim-based BELLA Triste, die damals zum 38. Mal die Fundstücke ihrer literarischen Safari präsentierte. Andererseits die Edit, Magazin-Machwerk aus Leipzig in der 64. Ausführung. Und ja, manche der Redaktionsmitglieder haben auch mal Kreatives Schreiben studiert. Ob die Zusammenarbeit in der Moderation zu Synergie-Effekten geführt hat?

BELLA triste 41 – eine Literaturzeitschrift entsteht

Jetzt wurde aber die Lumbeck-Bindung von hinten aufgezäumt! Bevor man nonchalant eine Anthologie-Lesung organisieren (und moderieren) kann, muss man natürlich erst einmal eine Anthologie produzieren. Das heißt vor allem: Büroarbeit. Eingeschickte Manuskripte lesen, den Druck in Auftrag geben, Kaffee kochen. Sogar den Groß-Versand übernamm Redaktion 2015 höchstselbst.

Tippgemeinschaft 14

Zurück zum gedruckten respektive gelesenem Wort, zum alljährlichen deutschen Epizentrum der Literatur: der Leipziger Buchmesse. Hier präsentierte sich 2016 die Tippgemeischaft, eine Anthologie in der sich die Texte der Studierenden des lokalen Literaturinstitut tummeln dürfen. Credo der Redaktion: Gute Texte aus allen Sparten unterstützen. Egal ob Prosa, Lyrik oder Dramatik.

Ernte der Landpartie 2011

Wer mitgerechnet hat, wird merken: Wenn’s eine Jahresanthologie in Leipzig gibt, wird’s wohl auch ein Pendant in Hildesheim geben. In der Jahresanthologie Landpartie schaffen Hildesheimer Auteurs ein Abbild des Status quo. Interessant wird es, wenn man seine Texte ruhen lässt und ein paar Jahre später zurückschaut. Akustische Einblicke aus dem Jahre 2011 fragen deshalb: Was ist eigentlich heute der Status quo?

 STILL mit Stil

Zum Schluss noch etwas aus der Welt der Crossover-Medien. Das Magazin STILL widmet sich zweimal jährlich dem Nachwuchs in Wort und Bild. Fotostrecken treffen auf Fantasiegeschichten. Um die Intermedialität noch zu steigern, gibt es Wort und Bild aufs Ohr: »In Wirklichkeit sieht die Wirklichkeit anders aus.«

Wir haben die Untiefen des Litradio-Archivs nach den geilsten, verrücktesten und hörenswertesten Soundfiles durchforstet und präsentieren euch jeweils im Zwei-Wochen-Rhythmus einen top kuratierten Beitrag.