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Sommer vor den Mauern

Nora Bossong hat mit zwei hintergründigen Romanen und einem Gedichtband bravourös bewiesen, wie gut Intellektualität, Wahrnehmungsschärfe und höchste Sinnlichkeit zusammenpassen. Nun erscheint in der Edition Lyrik Kabinett ihr neuer Band »Sommer vor den Mauern« (Carl Hanser Verlag 2011). Ihre Gedichte, allesamt schräge Idyllen und märchenhafte Ausflüge in die Welt und die Geschichte, bieten für vieles Platz: Die norddeutsche Kindheit, vorgetäuschte Paradiese, Geschichten von Heiligen, die nicht immer heilig enden. Ihre Lyrik zeigt: Man muss nur die Augen aufmachen und Worte finden, um die Welt neu zu entdecken. »unfassbar / wie weit man bisweilen mit Worten reicht.« (Nora Bossong, »Sonntag«) »Nora Bossong überzeugt in ihren Gedichten durch die Kunst der Aussparung … Die lakonische Kürze dieser genau beobachteten und wie beiläufig charakterisierenden Gedichte besitzt einen hohen Wiedererkennungswert.« (Norbert Hummelt)

Nora Bossong (*1982 Bremen) studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut und an der Humboldt-Universität in Berlin Philosophie und Komparatistik. Sie veröffentlichte die Romane »Gegend« (2007) und »Webers Protokoll« (2009, beide Frankfurter Verlagsanstalt) und den Gedichtband »Reglose Jagd« (zu Klampen! 2007). Für ihre Arbeit erhielt Nora Bossong mehrere Auszeichnungen, so das Prosawerk-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2005 und den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis des Literarischen März 2007.

In Lesung und Gespräch: Nora Bossong (Autorin, Berlin), Moderation: Nico Bleutge (Autor und Literaturkritiker, Berlin).

„Sommer vor den Mauern“ ist 2011 im Carl Hanser Verlag erschienen. Die Sendung der gelesenen Gedichte erfolgt mit seiner freundlichen Genehmigung. (Nora Bossong. Sommer vor den Mauern. Gedicht. © Carl Hanser Verlag 2011, München.)

RTEmagicC RTEmagicC literaturwerkstatt6.jpg6 .jpg6 Sommer vor den Mauern  

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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