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Barbara von Reibnitz und Wolfram Groddeck, die Herausgeber der «Kritischen Robert-Walser-Ausgabe», stellen die neue Walser-Edition vor und diskutieren mit NZZ-Redakteur Roman Bucheli über das feuilletonistische Schaffen Robert Walsers. Die Schauspielerin Lara Körte liest ausgewählte Passagen aus der neuen Edition.

 

Robert Walsers Werk konkretisierte sich zu einem grossen Teil in Tageszeitungen «unter dem Strich» – eine flüchtige und zerstreute Publikationsweise «für die Katz», wie es der Autor in einem späten Prosastück beschrieben hat . Die «Kritische Robert-Walser-Ausgabe», die seit 2007 an den Universitäten Zürich und Basel erarbeitet wird, legt jetzt mit den neuesten Bänden die Feuilletonbeiträge Walsers in der «Neuen Zürcher Zeitung» und im «Berliner Tageblatt» vor. Die Nachworte erschliessen die komplizierten Beziehungen Robert Walsers zu den Redakteuren der beiden grossen Zeitungen.

Insbesondere in der Zusammenarbeit Walsers mit der NZZ ergeben sich neue Einblicke in den damaligen Literaturbetrieb, unter dessen Bedingungen sich Walsers poetisches Schaffen entwickelt hat. Die Buchausgabe wird von einer elektronischen Edition begleitet, in der Walsers Beiträge in den Faksimiles der originalen Zeitungsseiten zu lesen sind.

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