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Der seit drei Jahrzehnten regierende Monarch im Reich der Poptheorie hat sein Opus magnum vorgelegt: Stolz präsentieren wir am dritten unserer »Liederabende« Diedrich Diederichsen, ehemals Chefredakteur der Spex, und sein Buch mit dem täuschend schlichten Titel Über Pop-Musik (KiWi 2014). »Es gibt jetzt ein Nachdenken über Pop-Musik vor und ein Nachdenken über Pop-Musik nach diesem Buch«, schreibt die Süddeutsche. Pop, so Diederichsens These, ist gar keine Musik, sondern ein Hybrid aus Vorstellungen, Wünschen und Versprechungen, ein Feld für Posen, Totems und Tabubrüche.

Mit Diederichsen spricht Gerhard Kaiser (Göttingen) über die Schwierigkeiten, das vielgestaltige Phänomen auf Begriffe zu bringen, über Initiationsmomente und Songs, die man lieben und/oder hassen muss.

Songs, die während des Gesprächs gespielt werden:

Aufnahme vom 27. Januar 2015 aus dem Literarischen Zentrum Göttingen

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