© Barbara Walzer

“Jemand der meine Bücher liest weiß faktisch alles über mich.”

Juli Zeh liest aus Romanen und politischen Essays

Wenn Juli Zeh politische Botschaften schreibt, heißt es zum Beispiel: Angela Merkel verkauft ihre fehlende Medienkompetenz als Gesellschaftsproblem. Juli Zeh redet bei der Abschlusslesung im Literaturhaus Frankfurt über Merkels Internetlegasthenie, darüber wie Corpus Delicti in einer deutschen Küche das Rauchverbot aufhob und stellt sich Fragen wie ein demokratischer Staat funktionieren soll in dem die Leute sich nicht mehr in der Lage fühlen zu partizipieren oder wann die Revolution unsere Kinder frisst.

© Barbara Walzer
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Im Juni startete ihre Vorlesungsreihe “Treideln” im Rahmen der Frankfurter Stiftungsgastdozentur. Juli Zeh ist politisch engagiert, ist aber froh, dass es die Möglichkeit gibt, literarische Texte von politischen Essays zu trennen: „Politik und Recht dürfen hin und wieder auf den billigen Plätzen sitzen. Wenn ich wirklich politisch sein will, schreibe ich normalerweise einen Essay und keinen Roman …“   Juli Zeh (* 30. Juni 1974 in Bonn) ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin.

Literaturhaus Frankfurt
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Literarische Revue

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