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Arbeit und Vergnügen gehen auf dem Prosanova Hand in Hand. Nie weiß man so recht: Warum habe ich jetzt diese Barschicht übernommen? Aus Freundschaft, aus Langeweile? In vielen Fällen wohl, um sich einen Festivalpass zu erarbeiten. Das geht nämlich diesmal auf dem Prosanova 2017. Marius (Malocher und Fotomodell) und Magnus (Moderator und Fährtenleser) widmen sich am dritten Tage der literarischen Gaudi (also bei Halbzeit) ihren ersten Eindrücken. Im goldenen Bauwagen (»Golden Litroom«) platzgenommen reden sie über persönliche Schlaglichter.

Nasenbluten nach Staubsturm

Wie stiehlt man sich am besten aufs Festival ohne zu bezahlen? Über die Mauer klettern oder einen arroganten Künstler mimen, der sich hinter einer Sonnenbrille versteckt.
Einbruch als Kunst.
Moralische Zwickmühlen bei der Bändchenkontrolle.
Wo ist Florian Kesslers Rucksack und was ist darin.
Locker sitzt der Flachmann.
Nasenbluten nach Staubsturm.
Cityrollerennen auf Parkdecks.
Raubtierkapitalismus mit Herz (und Seele).
Bürokratie der Bändchenschichten.
Klimpergeld für Spirituosen.

Die größter aller Fragen bleibt:
Kann die auf dem Prosanova praktizierte Mischung von Beamtentum + Caring ein Äquivalent zum Begriff der sozialen Marktwirtschaft darstellen?