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Michael Kleeberg: Das amerikanische Hospital

Michael Kleeberg
Von Amrei-Marie - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35072024

„Ich bin nicht wieder in die Stadt zurückgekehrt.“ Lesung und Gespräch mit Michael Kleeberg

Im amerikanischen Hospital in Paris treffen sich zufällig ein Mann und eine Frau; sie, Hélène, möchte sich einer reproduktionsmedizinischen Behandlung unterziehen, er, David Cote, amerikanischer Offizier, ist schwer traumatisiert von seinen Kriegserlebnissen im ersten Irakkrieg. Beide Personen befinden sich in einer Lebenskrise: Hélène muß sich von den Glücksverheißungen der modernen Medizin allmählich verabschieden, und David Cote muß feststellen, daß er die soldatische Tradition seines Landes und seiner Familie nicht mit seinem eigenen, poetischen und selbstreflexiven Bewußtsein vereinbaren kann. An der Krise dieser Figuren zeigt Michael Kleeberg auf, wie unser Glaube an die Machbarkeit der privaten und politischen Lebensumstände sowie die Lösung aller Probleme durch technischen Fortschritt an seine Grenzen stößt.

Michael Kleeberg, 1959 in Stuttgart geboren, veröffentlichte zuletzt die Romane »Der König von Korsika« (2001) und »Karlmann« (2007); er liest aus dem soeben erschienenen Roman »Das amerikanische Hospital« (Deutsche Verlags-Anstalt).

RTEmagicC Lit Berlin Logo 357KB 01.png Michael Kleeberg: Das amerikanische Hospital

Einführung: Ernest Wichner. Moderation: Elmar Krekeler

© litradio.net, DVA 2010

RTEmagicC netzwerk 01.gif Michael Kleeberg: Das amerikanische Hospital
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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

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