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Poetry Crossings

© Signe Rossbach

Monika Rinck, Alistair Noon, Adrian Nichols und Jan Wagner lesen ausgewählte Gedichte und übersetzen sich gegenseitig.

Das Studio Niculescu in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg, geleitet von dem Pianisten Cristian Niculescu, bietet in einer ehemaligen Schokoladenfabrik ein weit gefächertes Programm mit Kammermusik, Theater, Lesungen und anderen Veranstaltungen. Moderiert von der Übersetzerin und Lektorin Patricia Klobusiczky stellen die vier Lyrikerinnen und Lyriker ihre Gedichte in wechselseitigen Übersetzungen vor.

Which way up should I hold
this tube of clear liquid, red stars,
and tumbling, miniature tinsel?

Alistair Noon, Jahrgang 1970. Er lebt seit 1993 in Berlin. Seine letzten Veröffentlichungen: Animals and Places (Longbarrow Press), At the Emptying of Dustbins (Oystercatcher), In People’s Park (Penumbra), und, als Übersetzer: Pushkin’s The Bronze Horseman (Longbarrow Press), The Last Drop: Versions of August Stramm (Intercapillary Editions, online) und Sixteen Poems: Monika Rinck (Barque); Rezensionen und Essays in Jacket, Litter und Eyewear. Für die Berliner Online-Literaturzeitschrift No Man’s Land kümmert er sich um Dichtung.

Monika Rinck, geboren 1969. Ihr erstes Buch Begriffsstudio 1996 – 2001, erschien in 2001 at Sutstein. Weitere Veröffentlichungen: Verzückte Distanzen (zu Klampen! Verlag 2004), Ah, das Love-Ding! (kookbooks 2006), zum fernbleiben der umarmung (kookbooks 2007), Helle Verwirrung (kookbooks 2009), zusammen mit Max Marek Elf Kleine Dressuren (Sutstein 2009); Übersetzungen aus dem Englischen und Ungarischen; zahlreiche Preise, zuletzt 2010 den Georg-K.-Glaser.

Adrian Nichols lebt in Berlin seit 2001. Ausgebildet in klassischem Ballett hat er später Griechisch und Latein, dann Jura studiert, fünf Jahre als Anwalt gearbeitet, bevor er als freier Schriftsteller, Journalist und Übersetzer nach Berlin gegangen ist. Adrian Nichols hat viel für Ballet Review geschrieben. Verstreute Publikation seiner Prosagedichte, zahlreiche Auszeichnungen. Zur Zeit arbeitet Nichols an einer Erzählsammlung unter dem Titel Berliners.

Jan Wagner wurde im Oktober 1971 in Hamburg geboren und wuchs im schleswig-holsteinischen Ahrensburg, auf. Studium der Anglistik in Hamburgund Dublin. Seit 1995 lebt er in Berlin. Parallel zum Studium Arbeit an der internationalen Literaturschachtel „Die Aussenseite des Elementes“, die er ab 1995 gemeinsam mit Thomas Girst und einem wechselnden Redaktionsteam herausgab, bis das Projekt 2003 aus finanziellen Gründen nach elf Ausgaben eingestellt werden mußte. Zahlreiche Übersetzungen englischsprachiger Lyrik (Charles Simic, James Tate, Jo Shapcott, Simon Armitage und viele andere). 2001 im Berlin Verlag der erste Gedichtband „Probebohrung im Himmel“, 2004 „Guerickes Sperling“, 2007 „Achtzehn Pasteten“.  Als Herausgeber gemeinsam mit Björn Kuhligk  2003 im DuMont Verlag die Antholgie „Lyrik von Jetzt. 74 Stimmen“.

Aufgenommen wurde die Veranstaltung von NPR Berlin.

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