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Malen wir die Landschaften lieber gleich selbst

(c) Litradio

Eine Unterhaltung über vertraute, unbekannte und bewegte Landschaften auf dem PROSANOVA17. Anja Kampmann liest aus ihrem Gedichtband Proben von Stein und Licht und Michael Fehr redet zum ersten Mal über Figuren (behauptet er zumindest). Müssen diese Figuren ein Interesse für den Matsch entwickeln, in dem sie herumtrampeln? Und wie ist es, irgendwo zwischen Venus und Erde fünf Schritte zu machen? Wie kann ich wissen, wie weit ich fortgekommen bin, wenn ich nicht über Boden gegangen bin? Selbst wer sich nicht durch die Landschaft bewegt, stellt bald fest: Die Atome zittern ja auch.

[toggler title=“Anja Kampmann“]

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte Schreiben in Leipzig und arbeitet jetzt freiberuflich für den Rundfunk und an einer Dissertation zu Stille und Musikalität im Spätwerk Samuel Becketts. Ihre Lyrik und Prosa veröffentlichte sie in Anthologien und Zeitschriften.  Proben von Stein und Licht ist ihr Debütband, der 2016 im Carl Hanser Verlag erschien.

[/toggler] [toggler title=“Michael Fehr“]

Michael Fehr, geb. 1982, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Y Institut der Hochschule der Künste Bern. Er ist Erzähler und lebt in Bern. Kurz vor der Erlösung (2013), Simeliberg (2015) und Glanz und Schatten (2017) sind seine Buchpublikationen. Er ist Mitgründer von Babelsprech zur internationalen Förderung junger Poesie und bis 2015 Teil der Projektleitung. Außerdem ist er seit 2013 Juror des Literaturwettbewerbs Treibhaus. 2015 bis 2016 war er Teil des Hausautorenkollektivs am Luzerner Theater.

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Die Veranstaltung Malen wir die Landschaften lieber gleich selbst fand am 10.06.2017 auf dem PROSANOVA 17 Festival für junge Literatur in Hildesheim statt.

 

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

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