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Schatten, Selbstmörder und Partygäste

Zum vierten Mal fand auf der Bühne S, einem surreal anmutenden Theater im Bahnhof Stadelhofen in Zürich, die Buchstabierung statt. Von der umtriebigen Studentin Meret Bachmann ins Leben gerufen, werden dort Texte von jungen Autorinnen und Autoren gelesen, während im Hinter- und Untergrund die Züge vorbeisurren. Die Ausgabe vom 26. März 2013 steckte dabei die ganze Bandbreite von Tempi ab. Den Auftakt bildeten drei Texte („Jointventure“, „Zäh gerungen“, „Oh diese Stadt“) von Fabian Schwitter, die auf einem recht gemächlichen Gang durch Zürich irrwitzige und ironische aber auch ernsthaft fragende Blicke auf diese Stadt werfen. Nach der Pause folgte Esther Laurenciks dunkel-humorvolle Geschichte „Der Sprung“, die mit den Augen des Neffen Gustav vom skurrilen Selbstmord des alten Onkels Adam berichtet. Zum Finale trug David Koch seinen rasanten Text „Baby, it’s cold outside“ vor, der mit viel Selbstironie und einiger Böswilligkeit die – Zürcher? – Studierendenszene spiegelt.

präsentiert von
Guido Graf
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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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