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Jedes Jahr vergibt das Netzwerk der deutschsprachigen Literaturhäuser einen Preis an Autoren, die sich durch hervorragende Leseveranstaltungen auszeichnen. Hanns Zischler ist den meisten vor allem bekannt als Schauspieler und für seine kongenialen Hörbucheinspielungen. Er ist aber nicht nur ein begnadeter Vorleser fremder Texte, sondern auch selbst ein hochspannender Autor. So ist er u.a. Kafkas Leidenschaft für Filme und Kino nachgegangen («Kafka geht ins Kino», Rowohlt 1996) und aus einem vergessenen Überseekoffer in den Depots des Naturkundemuseums Berlin Leben und Werk des Naturforschers Arnold Schultze rekonstruiert («Der Schmetterlingskoffer», Galiani 2010). Sein ganz besonderes Interesse galt auch James Joyce, den er bei seinen ersten schriftstellerischen Schritten beobachtet («Nase für Neuigkeiten. Vermischte Nachrichten von James Joyce», Zsolnay 2008)

Am 15.5.2013 war Hanns Zischler im Literaturhaus Zürich zu Gast. Mit Fritz Senn sprach er ausgehend von seinem Buch «Nase für Neuigkeiten» über James Joyce, Zufälligkeiten, das Kino und die von M.H. Abrams so genannte vierte Dimension der Poesie – die Stimme. Abschliessend las Zischler Joyces Kurzgeschichte «The Sisters».

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