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Covering Onetti

Am 26. Oktober 2009 fand im Rahmen der Lateinamerika Reihe der Lettretage eine Veranstaltung zu Juan Carlos Onetti statt. Die Impulse dieses Abends fanden ihren Widerhall in dem Schreib- und Publikationsprojekt Covering Onetti; Junge deutsche Autorinnen und Autoren reagieren auf je eine von vier ausgewählten Onetti Erzählungen. Die Ergebnisse reichen von eng angelehnten „Conversationen“ des Onettischen Originals bis hin zu lediglich leichter motivischer Verwandschaft. In allen Fällen ist jedoch neue, eigenständige Literatur entstanden. So haben sich die Autorinnen un Autoren sich ganz nach Onettis Empfehlung gerichtet: Klaut, wenn nötig. Lügt immer.Im Anschluss an die Lesung mit Texten von Tom Bresemann, Jörg Albrecht und Timo Berger, folgt eine Podiumsdiskussion, in der es um das Covern in der Literatur geht.

Tom Bresemann, geboren 1978 in Berlin, wo er immer noch lebt. Mitbegründer der LiteraturWerke. Mitarbeit in der Lettretage. 2007 erschien sein Debütbuch: „Makellos. Gedichte“ im Verlagshaus J. Frank Berlin, daneben veröffentlichte er Prosa und Lyrik in Zeitschriften und Anthologien.

Timo Berger, geboren 1974 in Stuttgart, lebt nach Aufenthalten in Buenos Aires und Barcelona seit 1999 als Autor und Übersetzer in Berlin. Er ist Mitbegründer der Lesebühne visch & ferse und war Mitorganisator des Internationalen Festivals aktueller Poesie, Salida alr Mar, in Buenos Aires. Er veröffentlichte Erzählungen in Lyrik in Zeitschriften und erhielt untere anderem das Literaturstipendium der deutsch-polnischen Stiftung (Villa Decius, Krakau).

Jörg Albrecht, geboren 1981 in Bonn, lebt heute in Berlin. 2006 erschien sein Debütroman Drei Herzen im Wallenstein-Verlag. Er ist auch Dramatiker, veröffentlichte in Anthologien und gewann unter anderem 2005 den zweiten Preis beim Open mike

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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