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Der Seelenarzt

Navid Kermani, By Lesekreis - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44309979
By Lesekreis - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44309979

Viele Künstler, besonders auch Schriftsteller, wurden von der Entdeckung des Unbewußten durch Freud elementar in ihrem Schaffen beeinflußt und inspiriert. Waren doch auch sie schon immer Erforscher des Innenlebens der Beziehungen und Verstrickungen der Menschen, ihrer geheimen Triebkräfte und ihres Begehrens.

Wie ist das Verhältnis heutiger »Seelenärzte« zum Text, dem Text ihrer Patienten, und wie lesen sie Texte von Autoren? Immer wieder befassen sie sich in Theorien, Vorträgen und Veranstaltungen mit ihrem Verhältnis zur Literatur. Und die zeitgenössischen Autoren? Wie setzen sie sich mit den Erkenntnissen und Theorien heutiger »Seelenärzte« auseinander? Gibt es vielleicht ein gemeinsames Handwerk, und wie beeinflussen sich die beiden Disziplinen heute?

Navid Kermani spricht mit Ralf Seidel über seinen Roman „Dein Name“.

Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, hat seit 1999, als seine Dissertation »Gott ist schön. Das ästhetische Erleben des Koran« erschienen ist, zahlreiche weitere Sachbücher, Essays und Romane veröffentlicht, zuletzt »Wer ist Wir? Deutschland und seine Muslime« (2009) und den Roman »Dein Name« (C. Hanser, 2011).

Ralf Seidel ist ehmaliger Chefarzt der Kliniken Mönchengladbach und hat zahlreiche Aufsätze zu sexualwissenschaftlichen Themen, zur Euthanasie, Psychiatrie und zum Nationalsozialismus sowie zur Psychiatrie im Kontext der gesellschaftlichen Wirklichkeit publiziert.

Die Veranstaltungreihe „Der Seelenarzt“ wird in Zusammenarbeit mit der Park-Klinik Sophie Charlott realisiert; entworfen von Monika Kaiser

RTEmagicC Lit Berlin Logo 357KB 14.png Der Seelenarzt

RTEmagicC Logo Literaturhaus net 23.jpg Der Seelenarzt

Navid Kermani, Dein Name. Roman
© Carl Hanser Verlag München 2011

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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