Folgen
Hier kann man uns auch hören:
Suche
Suche
Folgen
Hier kann man uns auch hören:

Schon der erste Satz ist eine Wucht … – Juan S. Guse

© gezett

Pelusa

„Wie hier die Balance gehalten wird zwischen Unheimlichkeit und einer manchmal witzigen Absurdität; und wie die genauen, auch von der Wortwahl her ausgefallenen Beschreibungen die Realität zunehmend in Richtung Traum / Alptraum verschieben, das ist ungewöhnlich, anspruchsvoll und zugleich aber eben auch von untergründiger Spannung. Eine Figur, die sich erst Gedanken macht, ein Tier zu verarzten und zu retten, es dann aber kaltblütig erschlägt, um es zu erlösen: So eine Figur macht neugierig, weil sie unbekannt und mehrdimensional wirkt.“

„Schon der erste Satz ist eine Wucht: syntaktisch komplex, aber klar; inhaltlich wird dabei genau jene Stimmung heraufbeschworen, die im Folgenden immer mehr verdichtet wird, am Ende zu einem surreal-kunstvollen Schlussbild, aber auf den Seiten davor ohne jeden billigen Effekt oder Klischees“, so beschrieb Thomas von Steinaecker, Mitglied der Jury des 20. open mike, Juan S. Guses Siegertext.

„Es ist die helle Freude. Ein Lehrstück über die Bauchmuskelbewegungen, die es braucht, um einem Text das Lachen zu verkneifen. Subtile Kontraktionen zwischen Pathos und Bathos, zwischen wahnwitzigen Würfen und präziser Detailarbeit.“ (Victor Kümel)

Juan S. Guse, geboren 1989 in Seligenstadt am Main, Literaturstudium, Mitherausgeber der BELLA triste.

 

präsentiert von
Guido Graf
Diskutieren

Mehr von diesem Podcast

Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

Haus für Poesie