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Matthias Rebstock
© Thore Fahrenbach

Im Gespräch mit Matthias Rebstock

Eine performative Wanderung, eine „musiktheatrale Spurensuche“ durch ein ehemaliges Funkhaus in Weimar. Der Bau sollte ursprünglich eine Art Kultstätte neben dem Nietzsche Archiv sein, dann wurde er zum Weiheort der Nazis, dann zum Lazarett und schließlich zu einer Sendestation. Disparates Material, das Matthias Rebstock 2018 zum Ort einer materialgesättigten Inszenierung macht, zusammen mit der Musik von Michael Emanuel Bauer.

Wenn man sich ansieht, was Matthias Rebstock in seiner künstlerischen Praxis, in Inszenierungen und Projekten sonst so gemacht hat – die Auseinandersetzungmit der Architektur des Klangs, Musiktheater für Kinder, poetische Spekulationen über postidentisches Leben, immer wieder Raum-, Klang- und Bewegungstheater – dann ist, so scheint mir, die Spurensuche für seinen spezifischen Zugang zu Theorie und Praxis – nicht nur in der Musikwissenschaft – durchaus beispielhaft

Matthias Rebstock ist Professor für szenische Musik, Institutsleiter vom Institut für Musik und Musikwissenschaft. Szenische Musik umfasst alle Formen, in denen die Musik in einen szenischen Kontext tritt oder mit Hilfe von Musik ein szenischer Kontext geschaffen wird. Matthias Rebstock interessiert sich für Musiktheater, aber auch für Filmmusik, Hörspiel, Klanginstallationen. Es geht viel um neue und experimentelle Musik.

Er arbeitet als Regisseur, macht Stückentwicklungen im Grenzbereich zwischen Musik, Theater und digitalen Medien sowie Uraufführungen von Musiktheater und neuen Opern und das sowhohl national wie international.

In diesem Wintersemester 2022/2023 startet der neue Studiengang Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis an der Universität Hildesheim. In dieser Vorlesung geht es um die Handlungsformen künstlerischer Praxis, wie sie sich bei uns im Fachbereich, in unserer immer wieder auch gemeinsamen Praxis realisieren.

Dazu gibt es Gespräche mit Lehrenden des Fachbereichs, die sich aus obiger Liste für ein ABC künstlerischer Praxis Begriffe aussuchen (oder neue hinzufügen), über Fragen wie: Inwiefern steckt in diesem Wort eine künstlerische Praxis? Wie sieht Deine künstlerische, Deine theoretische Praxis aus und was verbindet sie mit diesem Begriff? Was für Beispiele gibt es sonst, die dazu passen?

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Außerdem bringt jede:r Gesprächspartner:in etwas mit: Ein Beispiel aus der eigenen Praxis, ein Ding, ein Text, ein Bild, ein Video, Musik – was immer passend erscheint.

Wir führen Gespräche, in denen wir frei assoziieren, analysieren, nachdenken, erklären oder Pläne schmieden.

Episode 8

Aufnahme, Schnitt: Thore Fahrenbach
Mix & Musik: Guido Graf

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Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

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