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Luba’s Version: 1. Klagenfurt als Nimmerland

3shot Luba's Version: 1. Klagenfurt als Nimmerland

„Luba’s Version“ ist eine erstaunliche Show für die ganze Familie und eine neue Rubrik auf Litradio. Luba hält der Literaturszene ihr rosa Mikrofon vors Gesicht und lässt die Leute ihr wahres Gesicht vor der Kamera entfalten. Es ist zwar nicht immer eindeutig, wer cool und wer lahm ist, aber immer wieder interessant, den unwillkürlichen Entschleierungsprozess zu beobachten. Manchmal reicht es Luba auch einfach, eine besonders große Zunge in Wasser zu kochen, um ihren Standpunkt klar zu machen.

Von nun an veröffentlicht sie regelmäßig ihre Videos hier. Das erste Mal – ihre beispiellose Reportage vom Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt aus dem Sommer 2015 mit dem inzwischen berühmt gewordenen Interview mit Ronja von Rönne und ihrem schwangeren Hund.

Das Video wurde von der Süddeutschen Zeitung mit dem Kommentar getwittert, dass man so Interviews führen sollte, und von Jan Böhmermann und seinem Fernsehteam durch einen Aufkleber mit Lubas Gesicht bei ihnen überall im Studio ausgezeichnet. Ebenso lies Jan sich durch Lubas Fahrrad Ausrüstung für seine Sendung mit Ronja inspirieren, als er Ronja für den „Schnapp die Wurst“-Contest einen Fahradhelm, Radhandschuhe, Knie- und Ellenbogenschoner tragen lies, wie Luba sie in ihren Klagenfurt-Fahrradvideos getragen hat. Er wollte Ronja ihr Coolness-Kokon ablegen lassen, aber, anders als bei Luba, klappte es nicht so ganz.

Darüber ließ Luba ausrichten, dass er das besser vor dem Interview hätte machen sollen, so wie sie es getan hat.

Nächste Woche schenkt Luba uns ihr bahnbrechendes Videoessay darüber, wie sie eine beliebte Berliner Lesung besucht hat, was das Schlimmste an der Deutschen Literaturszene ist, wie Berliner Literaten wohnen und warum es unmöglich ist, in Berlin gut gekleidet zu sein.


Luba Goldberg-Kuznetsova, geboren in St. Petersburg, kam mit 18 Jahren nach Deutschland, studierte in Düsseldorf und Kyoto Philosophie und Modernes Japan, schrieb Blogs über Düsseldorfer Künstler und japanische Ernsthaftigkeit, und veröffentlichte ihre Essays und Reportagen auf dem Suhrkamp Blog und bei der Rheinischen Post. Seit 2014 studiert sie Literarisches Schreiben und lebt in Hildesheim.

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Kultur, Medien und Gesellschaft

Der Literarische Salon ist ein Forum für Kultur Medien und Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover und verbindet Kultur, Wissenschaft und Technik.
Der Literarische Salon bietet als Schnittstelle zwischen Universität und Außenwelt allen Interessierten die Gelegenheit, das Kulturgeschehen als einfallsreiche und lebendige Gesprächskultur wahrzunehmen. Im 14. OG des ehemaligen Conti-Gebäudes werden Personen und Themen aus den Bereichen Literatur, Wissenschaft, Medien, Theater, Film und Kunst vorgestellt – in ungezwungener Atmosphäre, durch Lesungen, Vorträge, moderierte Gespräche und nicht zuletzt durch den Austausch zwischen Gästen und Publikum.

Der Salon wird seit April 1999 von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Stiftungen sowie privaten Förderern unterstützt. Seitdem finden die Veranstaltungen des Salons unabhängig von den Semesterzeiten statt.

www.literarischer-salon.uni-hannover.de

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